e
Energie & Klima News

Rekordgewinne bei Ölkonzernen

Der Profit des weltgrößten Ölkonzern ist im letzten Quartal um 14 Prozent gestiegen.

  • drucken
  • versenden

An den gestiegenen Preisen für Öl und Gas, die sich seit dem letzten Jahr nahezu verdoppelt haben, bereichern sich die großen Energiekonzerne. So hat der weltweit größte Ölkonzern Exxon wieder einen Rekordgewinn eingefahren. Der letzte Quartalsgewinn stieg noch einmal um 14 Prozent an. Mit 11,7 Milliarden US-Dollar (7,5 Milliarden Euro) hat der Konzern mehr verdient als jemals zuvor und auch mehr als jeder andere US-Konzern. Exxon verdiente damit 90.000 Dollar die Minute.

Die Einkünfte legten gleich um 40 Prozent auf 138 Milliarden Dollar zu. Gleichwohl waren die Anleger unzufrieden, die unersättlich mit noch größeren Gewinnen gerechnet hatten. Trotz hoher Investitionen steigt die Produktion nicht, da Benzin in den USA nicht so stark zugelegt hat, waren hier die Gewinne geringer. Die verlor über 3 Prozente an Wert.

Auch andere Energiekonzerne erzielten Rekordgewinne. Der britisch-niederländische Konzern Royal Dutch Shell berichtete, der Gewinn sei im letzten Quartal um 33 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar. Im letzten Jahr hatte Shell das Barrel Öl noch für 64 Dollar verkauft, jetzt lag der Preis bei etwa 112 Dollar. Bei der britischen BP stiegen die Gewinne um 28 Prozent.

Ein Problem ist, dass die Produktionsmengen nicht wachsen und die Fördermengen bei den bestehenden Ölfeldern sinken. Auf der anderen Seite belasten die Rekordpreise Unternehmen und Konsumenten, so dass das Wirtschaftswachstum gedämpft wird und am Verbrauch gespart wird, wodurch die Gewinner in Zukunft schrumpfen könnten.

http://www.heise.de/tp/blogs/2/113647
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Cover

Mensch+

Upgrade-Revolution für Homo sapiens
Das neue Telepolis-Special

Ein neuer Bundespräsident?

Wulff will aussitzen, aber die Geduld ist am Ende. Soll er endlich, aber schnell seinen Hut nehmen?

abstimmen

Humanitäre Intervention als propagandistischer Normalfall

Peter Mühlbauer 20.10.2009

Interview mit Christoph Kampmann zur Geschichte eines Phänomens

In den letzten zwanzig Jahren begannen militärische Auseinandersetzungen mehrfach als "Humanitäre Interventionen". Der Historiker Christoph Kampmann hat entdeckt, dass die für solche Eingriffe eingesetzten Argumentationen nicht erst in der Ära nach dem Kalten Krieg entstanden, sondern weitaus früher zum Einsatz kamen.

weiterlesen
bilder

seen.by


TELEPOLIS