Verwendung fluorierter Treibhausgase 2007 um 4,8% gestiegen
Destatis berichtet, dass der Ausstoß besonders klimaschädlicher Gase, quasi unbemerkt von der öffentlichen Diskussion, weiter steigt. Im Jahr 2007 wurden in Deutschland 9702 Tonnen fluorierte Treibhausgase verwendet. Das sind 4,8% mehr als im Vorjahr. Die fluorierten Gase (FKW, H-FKW) sind stärker klimawirksam als CO2. Sie wurden in Folge der "Ozonloch"-Diskussion als Ersatzstoffe für Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) und Halone eingeführt.
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Die Ersatzgase werden zu 30% als Treibgas in Sprays, Treibmittel in Schäumen und Dämmstoffen und zu 70% als Kältemittel in Klimaanlagen eingesetzt. Das "Global Warming Potential" (GWP) dieser Treibhausgase ist sehr viel höher als das von CO2. So ist das in Deutschland als FCKW-Ersatzstoff eingesetzte Gas R 134a langzeitstabil und innerhalb von 100 Jahren 1300 Mal stärker 'treibhausgaswirksam' als CO2. Umgerechnet auf das GWP von CO2 sind die 2007 verbrauchten fluorierten Gase insgesamt so treibhausgaswirksam wie 14,1 Millionen Tonnen CO2.
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