Schon wieder schwerer Taifun auf den Philippinen
Innerhalb von nur einer Woche wird der Archipel vom zweiten schweren Tropensturm getroffen
Innerhalb von nur einer Woche wird der Norden der Philippinen von einem zweiten Taifun heimgesucht. Über den Norden der Insel Luzon zieht derzeit der Taifun "Parma", den sie Weltmeteorologie Organisation WMO als sehr intensiv beschreibt. Windgeschwindigkeiten von 195 Kilometern pro Stunde und Böen mit Geschwindigkeiten von bis 230 Kilometer pro Stunde wurden gemessen. Schwere Niederschläge gehen zur Zeit auf Gebiete nieder, die erst vor einer Woche von den schwersten Überschwemmungen seit 40 Jahren betroffen waren. Entsprechend dürften dort der Boden noch mit Wasser vollgesogen sein, was das Hochwasserrisiko erheblich steigert. Im Vorfeld hieß es am Freitag, dass in seiner Zugbahn 8,5 Millionen Menschen lebten, wovon 1,8 Millionen evakuiert werden müssten.
Wie berichtet hatte am Samstag vor einer Woche Taifun "Ketsana" die Hauptstadt-Region der Philippinen verheert. Fast 300 Menschen kamen in den Fluten ums Leben. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, dass die Schäden "Ketsana"-Schäden in der Landwirtschaft sich auf 115 Millionen US-Dollar summieren. Am vergangenen Wochenende war "Ketsana" an die vietnamesische Küste weitere gezogen, wo weitere 107 Menschen starben, wie Press Trust of India schreibt. Die Zugbahnen der Taifune lassen sich hier verfolgen.
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