Verhandlungsgruppe schlägt AKW-Laufzeitverlängerung vor, Atom-Gegner organisieren Dauerproteste.
Union und FDP sind offenbar entschlossen, die deutschen Atommeiler länger laufen zu lassen. Das geht zumindest aus einem Entwurf der Arbeitsgruppe „Umwelt“ für den Koalitionsvertrag hervor, die der Anti-AKW-Gruppe .ausgestrahlt vorliegt. Atomkraft sei „vorerst unverzichtbar und wird als Übergangs- und Brückentechnologie so lange benötigt, bis klimafreundliche und kostengünstige Alternativen zur Stromerzeugung in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen“, heißt es in dem Papier. „Daher wird die Laufzeitbefristung der deutschen Kernkraftwerke auf 32 Jahre aufgehoben.“
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Die Atom-Gegner organisieren derzeit gemeinsam mit anderen eine "Belagerung der Koalitionsverhandlungen" und haben ein Aktionszentrum für die Proteste gegen die schwarz-gelben AKW-Pläne eingerichtet. Zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen hatte es am Montag bereits ein Warmlaufen mit 1500 Teilnehmern gegeben, am Dienstag gab es ein ausgedehntes Hupkonzert vor dem Tagungsgebäude der künftigen Koalitionäre und am Donnerstag begrüßte eine Fahrraddemo Merkel und Westerwelle.
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