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Vom Pech verfolgt

Schon wieder rekordverdächtiger Taifun über den Philippinen

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Zum vierten Mal innerhalb von fünf Wochen sind die Philippinen Ende der letzten Woche von einem Taifun heimgesucht worden. Ein Taifun ist ein starker tropischer Wirbelsturm, das gleich Phänomen, das vor den nordamerikanischen Küsten Hurrikan genannt wird. Der Sturm "Mirinae" zog über den Süden der Insel Luzon, der nördlichsten Hauptinsel des Archipels, auf dem auch die philippinische Hauptstadt Manila gelegen ist. Die Zeitung Philippine Star berichtet von vierzehn Toten und mehreren verletzten.

In der Hauptstadt Region Metro Manila wurden erneut einige Stadtteile überschwemmt. 1,6 Millionen Menschen waren zeitweise ohne Strom. Ähnlich erging es vielen Menschen in den Regionen südlich Manilas, wo verschiedene Hochspannungsleitungen durch den Sturm zerstört wurden. Einige Zeitungen sprechen für Teile des südlichen Luzons von den schwersten Regenfällen seit 40 Jahren. Ähnliches wurde bereits Ende September vom Taifun "Ketsana" gesagt, der den Norden Luzons sowie Metro Manila unter Wasser setzte. Wenig später folgten "Parma" und "Ramil". Der nationale Wetterdienst der Philippinen erwartet für November zwei weitere Taifune.

"Mirinae" hat sich inzwischen etwas abgeschwächt und ist am Sonntag (Ortszeit) Richtung Vietnam weiter gezogen, wo er vermutlich am heutigen Montag auf die Küste treffen wird.

Marinae Vergrößern
Zugbahn des Taifuns "Marinae", der sich inzwischen zum tropischen Sturm abgeschwächt hat.
Bild: WMO

http://www.heise.de/tp/blogs/2/146465
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