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Energie & Klima News

Zweifel an der von den Menschen verursachten Klimaerwärmung

Eine britische Umfrage macht deutlich, dass viele Menschen die Klimaerwärmung als gar nicht so drängendes Problem betrachten.

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Wenn die Stimmung der Menschen weltweit wie die der Briten ist, dann sieht es allmählich wieder schlecht für eine schnelle und entschiedene Bekämpfung der Klimaerwärmung aus. Sie ist das Thema der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. Der UN-Klimarat, der IPCC, empfiehlt, dass die von Menschen verursachten Treibhausgasemissionen drastisch reduziert werden müssen, um die globale Temperatur nicht über zwei weitere Grad ansteigen zu lassen. Würde es wärmer, so müssten die Menschen spätestens bis zum Ende des Jahrhunderts mit größeren und gefährlichen klimatischen Veränderungen rechnen.

Allerdings sinkt bei den Menschen offenbar das Vertrauen in die Klimawissenschaft und die Angst vor möglichen Katastrophen für die künftigen Generationen. Dazu dürften auch die Emails beigetragen haben, die vom Server des britischen Klimaforschungsinstituts CRU geklaut wurden und deutlich machen, wie die inzwischen zu Mainstream-Wissenschaftler gewordenen Vertreter der These von der anthropogenen Klimaerwärmung um Vorherrschaft kämpfen (Von Climategate, Klimalüge und dem Wissenschaftsbetrieb. Allerdings dürfte derzeit hinter der Weigerung, an der von Menschen verursachten Klimaerwärmung zu glauben, eher die Wirtschaftskrise stecken. Man ist mit kurzfristigen Problemen beschäftigt, da interessiert die Zukunft der Menschheit nicht wirklich und ist man eher bestrebt, seine Lebensweise zu erhalten und gegen mögliche Verschlechterungen zu verteidigen.

Eine Umfrage, die im Auftrag des konservativen und eher den Klimaskeptikern zuneigenden Sunday Telegraph von ICM durchgeführt wurde, zeigte, dass mit 52 Prozent nur eine knappe Mehrheit der Ansicht ist, dass die Menschen weitgehend für die Klimaerwärmung der letzten Zeit verantwortlich sind. 39 Prozent meinen, das sei nicht bewiesen, 7 Prozent sagen, es gebe überhaupt keine Klimaerwärmung.

23 Prozent der befragten Briten sind der Überzeugung, dass die Klimaerwärmung das größte Problem für die Menschen sei, eine Mehrheit von 58 Prozent sagt, es sei eines von einigen großen Problemen. 17 Prozent, immer noch eine kleine Minderheit, hängt der Verschwörungstheorie des Climategate an und meint, die Klimaerwärmung werde übertrieben und stelle kein ernsthaftes Problem dar. Die Konservativen sind mit 47 Prozent weniger überzeugt von der von Menschen verursachten Klimaerwärmung, als die Liberalen (57%) oder die Labour-Anhänger (58%). Zumindest ein klein wenig ist die Haltung zum Problem der Klimaerwärmung auch eine der politischen Orientierung. Das mag auch damit zusammen hängen, inwieweit man Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen will.

http://www.heise.de/tp/blogs/2/146689
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