Mobilgeräte kabellos aufladen
Eine Alternative zu leeren Akkus und dem Zwang Laptops und Handys immer wieder ans Netzteil zu legen ist in Sicht.
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| (c) Pythagoras-Institut Dresden |
Für den Energietransport setzen die MIT-Forscher auf nicht strahlende Magnetfelder und die Übertragung zwischen zwei Kupferspulen. Vorrausetzung ist jedoch, daß Spulen und Felder so aufeinander abgestimmt sind, daß sich eine Resonanz einstellt. Im Labor ließ sich mit der Anordnung auch eine relativ energieintensive 60-Watt-Glühbirne aus zwei Metern Entfernung ohne Kabel mit Strom versorgen. Die Resonanzeigenschaften unterscheiden das neue Prinzip von der herkömmlichen, in Transformatoren eingesetzten magnetischen Induktion. Sie hat einen möglichst kleinen Abstand der Spulen voneinander zur Voraussetzung und ist damit für die "Befreiung vom Kabel" ungeeignet.
Parallel zu den MIT-Forschern arbeiten kanadische Wissenschaftler an Energieübertragung per Radiowellen, die Effizienz ihres Verfahrens ist jedoch weit geringer. Auch stören dabei zwischen Empfänger und Sender liegende Objekte. Und: Strahlungsquellen haben immer mit Akzeptanzproblemen bei den Nutzern zu kämpfen.
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