e
Energie & Klima News

Rekordschmelze des arktischen Eises

Nach Auswertung von Satellitendaten ist das arktische Meereseis in diesem Sommer dramatisch abgeschmolzen.

  • drucken
  • versenden

William Chapman von der Polarforschungsgruppe an der University of Illinois Urbana-Champaign meldet einen neuen Rekord im Hinblick auf die Folgen der Klimaerwärmung. In der Arktis, in der sich seit der spektakulären Aktion der Russen der Wettlauf um die Sicherung der Besitzansprüche auf die vermuteten Ressourcen verstärkt, schmilzt das Eis schneller, als dies seit 1979, dem Beginn von Messungen mit Satelliten, beobachtet wurde.

Bild 1 [313 x 313 Pixel @ 18,4 KB]
Bild: University of Illinois

Das im Juni und Juli nach Auswertung von Satellitendaten festgestellte Abschmelzen des Eises in der gesamten Arktis sei "einzigartig" und "dramatisch", sagt Chapman und kündigt an, dass mit dem Beginn des arktischen Sommers, wenn die Sonne 24 Stunden scheint, die Situation noch schlimmer werden wird. Je mehr Eis schmilzt, desto mehr Sonnenwärme nimmt das Meer auf und beschleunigt dadurch das Abschmelzen. Es sei somit praktisch sicher, dass der Rekord von 2005 Ende 2007 eingestellt werde, unabhängig davon, wie die Daten berechnet werden. Jetzt sind noch vier Millionen Quadratkilometer des Meeres von Eis bedeckt, Anfang der 80er Jahre waren es noch mehr als 5 Millionen, wobei seit 1979 die vo Eis bedeckte Fläche kontinuierlich schrumpft.

http://www.heise.de/tp/blogs/2/94160
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Cover

Mensch+

Upgrade-Revolution für Homo sapiens
Das neue Telepolis-Special

Ein neuer Bundespräsident?

Wulff will aussitzen, aber die Geduld ist am Ende. Soll er endlich, aber schnell seinen Hut nehmen?

abstimmen

Humanitäre Intervention als propagandistischer Normalfall

Peter Mühlbauer 20.10.2009

Interview mit Christoph Kampmann zur Geschichte eines Phänomens

In den letzten zwanzig Jahren begannen militärische Auseinandersetzungen mehrfach als "Humanitäre Interventionen". Der Historiker Christoph Kampmann hat entdeckt, dass die für solche Eingriffe eingesetzten Argumentationen nicht erst in der Ära nach dem Kalten Krieg entstanden, sondern weitaus früher zum Einsatz kamen.

weiterlesen
bilder

seen.by


TELEPOLIS