US-Gericht verpflichtet die Washingtoner Regierung auf Berichterstattung in Sachen Klima.
Die Bush-Regierung hat wegen ihrer Klimapolitik mal wieder einen Rüffel von einem US-Gericht einstecken müssen. Wie der San Francisco Chronicle berichtet, wurde die US-Bundesregierung verurteilt, bis zum 31. Mai nächsten Jahres einen Bericht vorzulegen, in dem die Folgen des Klimawandels für die USA abgeschätzt werden. Seit 1990 verpflichtet ein Gesetz, das die Unterschrift von Bush Senior trägt, die US-Regierungen dazu, alle vier Jahre einen entsprechenden Bericht vorzulegen. Zuletzt war das im Jahre 2000 unter Bill Clinton geschehen. Das einzige, was die Bush-Regierung bisher in dieser Richtung unternommen hatte, war nach dem Bericht der Zeitung die Vorlage eines Papiers im Mai 2006, das die Temperaturtrends der unteren Atmosphäre in den USA diskutiert, ohne jedoch auf die Frage der möglichen Konsequenzen der Klimaänderungen einzugehen. Bush Junior hatte mit Philip A. Cooney extra einen Mitarbeiter eingestellt, der die amtlichen Berichte der Klimaforscher gezielt abschwächte (Keine Bewegung in der Klimapolitik
). Der musste zwischenzeitlich seinen Hut nehmen, als die Sache aufflog, ist aber weich gelandet: Sein neuer Brötchengeber heißt ExxonMobil.
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