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Hurrikan-Rekorde

Die diesjährige Hurrikan-Saison hatte bereits einige böse Überraschungen zu bieten, die für die Zukunft nichts Gutes erwarten lassen.

Bild 1 [400 x 272 Pixel @ 47 KB]
<a href="http://www.nhc.noaa.gov/archive/2007/graphics/al09/loop_S.shtml">Quelle NOAA National Hurricane Center</a>
Die Graphik zeigt die Enstehung und Entwicklung von Hurrikan „Humberto“, der die US-Küste in Ost-Texas am 12. und 13. September heimsuchte. Links ist Texas zu sehen, im Osten grenzt der US-Bundesstaat Louisiana an. Braun bezeichnet den Bereich, in dem die Windstärke das Niveau eines tropischen Sturms hatte, rot ist der Bereich markiert, wo sie Hurrikan-Stärke erreichte. Ein Tiefdruckgebiet hatte sich in Küstennähe plötzlich und völlig unvorhergesehen zu einem tropischen Sturm ausgewachsen, was schon ungewöhnlich genug ist. Doch kurz bevor es auf Land traf verstärkte es sich weiter zu einem Hurrikan. Derlei war im Golf von Mexiko und im Atlantik nie zuvor beobachtet worden. Für die Küstenbewohner hatte es keine Vorwarnung gegeben.

Der Houston Chronicle weist daraufhin, dass auch sonst die Hurrikan-Saison bereits einige Rekorde zu bieten hatte. Schon Hurrikan „Felix“, der Anfang September Teile Nikaraguas und Honduras verwüstete, hatte sich ungewöhnlich schnell verstärkt. Mit „Felix“ und „Dean“ sind außerdem in dieser Saison, die noch rund zwei Monate dauern wird, bereits zwei Hurrikane der Kategorie fünf, welches die stärkste ist, auf die Küste getroffen. Auch das hat es noch nie zuvor gegeben, seit dem es systematische Beobachtungen gibt, also seit etwa 150 Jahren. Derweil hat sich mit Ingrid vor den Kleinen Antillen bereits der nächste tropische Sturm gebildet, der nordwestwärts in Richtung Bermudas zieht. Im Westpazifik wird inzwischen die japanische Insel Okinawa von Taifun Nari geschüttelt. (Taifun und Hurrikan sind regional unterschiedliche Bezeichnungen für ein identisches Phänomen.) In China mach man sich schon Sorgen, dass das Unwetter die Festlandküste treffen könnte, aber nach der Vorhersage der Hongkonger Meteorologen wird der Sturm schon bald nach Nordost abdrehen und entweder Korea oder die japanischen Hauptinseln treffen.

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Wolfgang Pomrehn15.09.2007
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Kommentare lesen (4 Beiträge)
Nicht ganz
Passt doch:
Das setzt Intelligenz voraus

 
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