In den USA wachsen die Widerstände gegen neue Kohlekraftwerke.
Auch in den USA werden Kohlekraftwerke immer unpopulärer, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet. 16 Vorhaben seien in letzter Zeit abgelehnt worden und von den 151 in den Schubladen schlummernden Plänen für neue Kohlemeiler seien bisher nur 15 umgesetzt. Die Leistung der allein in diesem Jahr abgelehnten Projekte summiert sich auf fast 14.000 Megawatt. Mit dazu beigetragen haben könnte auch ein rasanter Preisanstieg von 40 Prozent, denn sowohl die Ausstattung als auch die Spezialisten, de Kraftwerke bauen können, scheinen knapp zu werden. Jüngstes „Opfer“ der Kohlegegner ist ein Vier-Milliarden-Dollar-Bauvorhaben in Holcomb, Kansas, das von den dortigen Behörden mit dem Verweis auf den drohenden Klimawandel und andere schädliche Einflüsse auf die Umwelt abgelehnt wurde. Die US-Regierung geht derweil davon aus, dass der Stromverbrauch bis 2030 um 40 Prozent steigen wird, wofür die 151 neuen Kohlekraftwerke nötig seien.
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Die New York Times berichtet unterdessen, dass sich im Mittleren Westen eine regelrechte Bewegung aus konservativen Farmern und Umweltschützern – zwei Gruppen zwischen denen für gewöhnlich Welten liegen – gegen neue Kohlekraftwerke formiert. Die Farmer wollen keine Kraftwerke in ihrer Nachbarschaft haben und einige von ihnen haben inzwischen die Windenergie als eine zusätzliche Einkommensquelle entdeckt.
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