Downunder kommt die Regierung wegen ihrer Ablehnung von KLimaschutzverträgen unter Beschuss.
Über 100.000 Menschen haben am Sonntag in Australien für stärkere Klimaschutzmaßnahmen demonstriert. Das Land wird seit Jahren von schweren Dürren heimgesucht, die inzwischen mehr und mehr Bauern zur Aufgabe zwingen. Gleichzeitig ist Australien der weltweit größte Exporteur von Kohle und hat zusätzlich noch eine der höchsten Pro-Kopf-CO2-Emissionen.
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Die Konservative Regierung weigert sich bisher auf Druck der heimischen Industrie und in Nibelungentreue zu Washington, das Kyoto-Protokoll zu ratifizieren; eine Position, die im Inland inzwischen höchst umstritten ist. Das Thema wird daher im beginnenden Wahlkampf eine wichtige Rolle spielen.
Zu den Demonstrationen ins 55 Städten im ganzen Land hatte ein Bündis verschiedener Umweltorganisationen aufgerufen, die unter anderem eine 30prozentige Kürzung der CO2-Emissionen bis 2020 forderten. Die größten Demostrationen mit jeweils etwa 30.000 Teilnehmern gab es ihn Sydney und Melbourne.
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