Home
Politik
Wissenschaft
Energie & Klima
-[E-News]
-Wochenschau
-Energie-Rechner
Kultur
Medien
Magazin
Anzeige
__tophits__

Energiekonzerne bremsen Offshore-Windkraft aus

Umfrage: Deutschen wollen Erneuerbare Energien

Interaktiver Sicherheitscheck für Atomkraftwerke

Der Atomkuchen weckt Begehrlichkeiten

US-Regierung vertagt die Endlagerfrage

Von Krise keine Spur

Obama setzt auf Atomenergie

Wachstum des Wachstums

__tophits__

Februar 2010 (11)

Januar 2010 (36)

Dezember 2009 (63)

November 2009 (44)

Oktober 2009 (31)

September 2009 (31)

August 2009 (22)

Juli 2009 (38)

Juni 2009 (23)

Mai 2009 (26)

E-News

Rauchverbot in Gaststätten führt zu höheren CO2-Emissionen

Weil die Gaststätten für die Raucher im Außenbereich Heizstrahler aufstellen, werden Hunderttausende von Tonnen CO2-Emissionen mehr verursacht.

Die Verhältnisse sind kompliziert, die Wechselwirkungen vielfältig. Wer würde schon an einen direkten Zusammenhang zwischen einem Rauchverbot in Kneipen und der Klimaerwärmung denken? Für Großbritannien wurde ausgerechnet, dass die Pubs aufgrund des eingeführten Rauchverbots Hunderttausende von Tonnen mehr CO2-Emissionen verursachen werden. Grund dafür ist, dass viele Wirte versuchen, den Kunden im Außenbereich zum Rauchen einen angenehmeren Aufenthalt zu gewähren, in dem sie in der kälteren Jahreszeit Heizstrahler aufstellen.

Anzeige

Nach einem Bericht werden Heizstrahler an mehr als 237 Tagen im Jahr in Großbritannien verwendet, wenn die Temperaturen unter 15 Grad liegen. Während vor dem Rauchverbot Restaurants und Pubs jährlich 22.000 Tonnen CO2 emittieren, sollen es mit Rauchverbot bis zu 228.000 Tonnen sein – mehr als zehnmal so viel.

Allerdings wollen nicht nur Raucher auch bei kühleren Temperaturen draußen sitzen. Nach dem Energy Saving Trust suchen 31 Prozent der Kneipengänger (8 Millionen) nach Pubs mit Heizstrahlern. Auch in den Privathaushalten verbreiten sich die Heizstrahler. Gegenwärtig gibt es in Großbritannien etwa 1,2 Millionen Gas-Heizstrahler, in den nächsten Jahren sollen sie sich auf 2,3 Millionen fast verdoppeln. Gebraucht würden sie in den privaten Gärten ausgerechnet meist im Juli und August, also in den wärmsten Monaten des Jahres.

Ähnlich ist dies natürlich auch in Deutschland. In Baden-Württemberg ist das Rauchverbot in Gaststätten seit 1. August in Kraft getreten. In Stuttgart hat der Stadtrat verboten, Heizstrahler im Winter zwischen dem 1. November und dem 31. März in bestimmten Innenstadtbereichen aufzustellen. Allerdings geht es hier nicht um den Klimaschutz, sondern darum, dass der öffentliche Raum nicht "durch ein Zuviel an Installationen verstellt" wird. Die betroffenen Wirte und Raucher sind sauer, zumal in den Außenstadtbereichen die Heizstrahler weiterhin benutzt werden dürfen.

Florian Rötzer02.12.2007
Meldung drucken Meldung versenden

Kommentare lesen (71 Beiträge)
Sorry
Zum Waldsterben
Schön alles nachplappern

 
__topforum__

Vom Verschwinden des Lohnabstands

Die ALGII-Regelsätze reichen nicht für ein menschenwürdiges Leben!(Update)

"Waterboarding" als Erziehungsinstrument für Vorschulkind

Kirche und sexueller Missbrauch

Berechnungssätze verfassungswidrig

Drei Viertel aller Abhörmaßnahmen entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen

__tophits__

Vom Verschwinden des Lohnabstands

Drei Viertel aller Abhörmaßnahmen entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen

Der Chef der Vatikanbank kennt die Ursache der Finanzkrise

Deadly Weapons

Dem Phantom Bin Laden auf der Spur

 
   
 Copyright © Heise Zeitschriften Verlag Datenschutzhinweis Mediadaten Impressum Kontakt