Als Gründe werden u.a. Armut oder schlechte Ausbildung genannt.
Die Zahl der Neugeborenen ist in den USA im letzten Jahr um 3 Prozent auf einen Rekord von 4,3 Millionen gestiegen. Das ist die höchste Zahl seit 1961, dem Ende des Baby Booms, auch wenn es in den 1990er Jahren schon mal wieder einen Sprung auf 4,1 Millionen gegeben hatte.
Mit einer Fertilitätsrate von 2,1 im letzten Jahr – zuletzt 1971 erreicht - liegen die USA damit an der Spitze der Industrienationen, allerdings wächst die Zahl der Neugeborenen auch wieder in Großbritannien und Frankreich. In Deutschland liegt die Fertilitätsrate bei 1,33. Der Baby Boom fand bei allen Altersgruppen und ethnischen Gruppen statt. Die Latinos haben die höchste Fertilitätsrate, sie liegt 40 Prozent über dem Durchschnitt.
Als Gründe für den Kinderboom werden in der AP-Meldung die sinkende Verwendung von Mitteln zur Schwangerschaftsverhütung, weniger Abtreibungen, schlechte Ausbildung und Armut genannt. Daneben würden Latinos traditionell mehr Kinder bekommen, das gelte insbesondere auch für die Amerikaner, die in den ländlichen Bundesstaaten in den mittleren USA leben.
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