m
10.04.2008Übermensch
Nachrichten über die Verbesserung, Erweiterung und Ablösung des Menschen

Reicher und gesünder, aber nicht glücklicher

Briten bestätigen das Easterline Paradox

  • drucken
  • versenden

Die Briten sind nach einer Umfrage Office for National Statistics (ONS) in den letzten 35 Jahren zwar gesünder und reicher geworden, deswegen aber nicht glücklicher. Das Haushaltseinkommen pro Kopf hat sich verdoppelt, das gilt auch für das verfügbare Einkommen. Mit all den Annehmlichkeiten, die damit einhergehen können, ist das subjektive Wohlbefinden offenbar gleich geblieben – allerdings auf hohem Niveau. Immerhin sagen 85 Prozent, sie seien mit ihrem Lebensstandard zufrieden, so viel wie vor 35 Jahren.

Die Autoren führen das auf das Easterline Paradox zurück, nach dem der Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenszufriedenheit oder Glück wieder schwächer wird, wenn eine gewisse Stufe des Wohlstands erreicht wird. Das habe man auch in anderen westlichen Ländern beobachten können. Mit dem glücklichen Leben im Paradies ist es also nichts, und mit zunehmenden Reichtum nimmt auch nicht gleichermaßen die Zufriedenheit zu, sondern nistet sich der Mangel in anderen Bereichen ein.

http://www.heise.de/tp/blogs/3/106295
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Cover

Dein Staat gehört Dir!

Ein Abschiedsbrief an das Wutbürgertum

Cover

Neuer Kampf der Geschlechter?

Über Sexismus, Feminismus und die Krise der Männlichkeit

Kriegsmaschinen SETI Die Neurogesellschaft
bilder

seen.by


TELEPOLIS