m
07.10.2008Übermensch
Nachrichten über die Verbesserung, Erweiterung und Ablösung des Menschen

Dreiviertel der Briten sollen übergewichtig oder fett sein

Während der BMI im Westen in Zweifel gezogen wird, will die chinesiche Regierung Schulkinder und Studenten täglich einen Kilometer und mehr laufen lassen.

  • drucken
  • versenden

In Großbritannien (und logischerweise dann auch anderswo) sind mehr Menschen dick, als bislang vermutet wurde. Nach Francisco Lopez-Jimenez von Mayo Clinic sind nicht zwei Drittel der Briten übergewichtig oder fett, sondern es seien womöglich gar 75 Prozent.

Auf dem National Obesity Forum in London sagte er, wie der Telegraph berichtet das Problem sei bedeutend größer, weil auch Menschen mit einem normalem BMI zu dick sein können. Dieser unterscheide nicht zwischen fettfreier Körpermasse und Fettgewebe. Der BMI wird errechnet, in dem das Körpergewicht durch die Größe im Quadrat geteilt wird. Ein BMI von 18 bis 25 gilt als normal, ab 30 ist die Person fett oder adipös.

In der Mayo Clinic waren über 2000 Personen untersucht worden, die einen normalen BMI hatten. Aufgrund des Körperfetts ergab sich, dass ein Fünftel als übergewichtig eingestuft werden müsste.

Gleichzeitig berichtete die britische Zeitung über einen chinesische Sportplan für den Winter, der vorhersehen soll, dass Schulkinder und Studenten zwischen Ende Oktober und April täglich in den Pausen laufen sollen, um das auch in China zunehmende Problem der Fettleibigkeit zu bekämpfen. Grundschulkinder sollen, so die Nachrichtenagentur Xinhua, einen Kilometer laufen, Studenten müssten sich schon zwei Kilometer im Dienst der eigenen Gesundheit quälen. Vermutlich sind solche Programme nur noch in China durchsetzbar.

http://www.heise.de/tp/blogs/3/116999
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Cover

Mensch+

Upgrade-Revolution für Homo sapiens
Das neue Telepolis-Special

Ein neuer Bundespräsident?

Wulff will aussitzen, aber die Geduld ist am Ende. Soll er endlich, aber schnell seinen Hut nehmen?

abstimmen

Humanitäre Intervention als propagandistischer Normalfall

Peter Mühlbauer 20.10.2009

Interview mit Christoph Kampmann zur Geschichte eines Phänomens

In den letzten zwanzig Jahren begannen militärische Auseinandersetzungen mehrfach als "Humanitäre Interventionen". Der Historiker Christoph Kampmann hat entdeckt, dass die für solche Eingriffe eingesetzten Argumentationen nicht erst in der Ära nach dem Kalten Krieg entstanden, sondern weitaus früher zum Einsatz kamen.

weiterlesen
bilder

seen.by


TELEPOLIS