Chip in jeder Pille
Ein Medikamenten-Microchip funkt Daten aus dem Körperinneren
Die Firma Proteus Biomedical hat einen Microchip entwickelt, der in ein Medikament eingebettet wird und Daten über den physiologischen Zustand des Patienten aus dessen Körperinneren senden kann. Wie die Daily Mail berichtet, wollen zwei große Pharma-Unternehmen noch in diesem Jahr die Praktikabilität des Chips in Versuchsreihen testen.
Ein unter die Haut implantierter oder als Armband getragener Empfänger verstärkt das Signal aus dem Magen und leitet Informationen über Wirkstoff und Dosierung, aber auch über Puls- und Atemfrequenz direkt an den Arzt weiter. Anschließend würde der "in-body computer", so Proteus Biomedical, sauber verdaut werden.
Die Erfindung könnte nicht nur Ärzten eine bessere Kontrolle über die Einnahmetreue ihrer Patienten geben, sondern auch Medikamentenmissbrauch melden. Mehr noch, unterlassene Einnahme könnte bestraft werden. Schon heute erlaubt beispielsweise das britische Gesundheitssystem die Rückeinweisung von psychisch erkrankten Menschen, wenn diese ihre Antipsychotika nicht einnehmen.
Darstellungsbreite ändern
Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.
