Home
Politik
Wissenschaft
-Weltraum
-Technik
-Bio-Technik
-Intelligente Systeme
-Bildung
-[übermensch]
Energie & Klima
Kultur
Medien
Magazin
Anzeige
__tophits__

Heiraten schadet der Gesundheit

Inwieweit ist kooperatives Verhalten ansteckend?

Genetische Grundlage für Selbstheilung gefunden

Korrekter Konsum und egoistische Handlungsweisen

Le puff puff noir

Künstlicher Alkohol ohne Nebenwirkungen

Hunderttausende von Internet-Sexsüchtigen soll es in Deutschland geben

Tun ein paar Pfunde zuviel gut?

__tophits__

März 2010 (11)

Februar 2010 (7)

Januar 2010 (14)

Dezember 2009 (12)

November 2009 (16)

Oktober 2009 (11)

September 2009 (8)

August 2009 (14)

Juli 2009 (16)

Juni 2009 (9)

übermensch

Koffein gegen Hirntumor

Zumindest bei Mäusemodellen konnten koreanische Wissenschaftler zeigen, dass Koffein gegen das Glioblastom wirkt und die Überlebenswahrscheinlichkeit deutlich erhöht.

Koffein ist ein Stimulans und ein gebräuchlicher "cognitive enhancer". Der Wirkstoff, der vor allem in den Genussmitteln Kaffee und Tee enthalten ist, macht nicht nur munterer und steigert die Konzentration, sondern wirkt auf vielfältige Weise auf den Körper ein. Dem Koffein wird aber auch eine schützende Wirkung zugeschrieben. Er soll gut für die Leber sein, Herzkrankheiten vorbeugen oder vor Diabetes und Parkinson schützen. Auch gegen Alzheimer soll Koffein schützen und sogar Krankheitssymptome wieder rückgängig machen.

Koreanische Wissenschaftler wollen nun nachgewiesen haben, was schon länger vermutet wird: Koffein schützt vor Gehirnkrebs, zumindest vor dem bösartigsten und am weitesten verbreiteten, dem Glioblastom. Wie die Wissenschaftler in ihrem Beitrag für die Zeitschrift Cancer Research sagen, hemmt Koffein die Aufnahme des intrazellulären Botenstoffs Calzium im Gehirn bei den Rezeptoren vom Typ 3 IP3 (IP3R3). Glioblastom-Zellen haben mehr Rezeptoren dieses Typs als gesunde Zellen. Da die Krebszellen diese Calzium-Signalwege nutzen, um sich auszubreiten, wird durch die Blockade der Rezeptoren auch die Ausbreitung der Krebszellen verhindert oder verlangsamt.

Die Wissenschaftler haben die Hypothese an Glioblastom-Zellkulturen und -Mäusemodellen getestet. Die Mäuse erhielten das Äquivalent von 2-5 Tassen Kaffee täglich, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit, den gefährlichen Hirntumor zu überleben, verdoppelt habe. Kaffeetrinken bzw. die Einnahme von Koffein, so die Wissenschaftler, könne daher als Grundlage für neue Medikamente dienen, um zumindest das Wachstum des Hirntumors zu verlangsamen oder zu bremsen.

Florian Rötzer01.02.2010
Meldung drucken Meldung versenden
share: Facebook Twitter Mister Wong Yigg Folkd Delicious Digg

Kommentare lesen (43 Beiträge)
Re: doppelter schutz gegen alles:
Re: doppelter schutz gegen alles:
Re: Und deswegen ...

 
__topforum__

"Eine Million Menschen sitzen auf der Straße, weil wir nicht pünktlich Feierabend machen"

Das unwerte Hartz IV-Leben

Deutscher Kurs verärgert die EU

Zu Guttenberg im Kunduz-Untersuchungsausschuss schwer belastet

Die Vorzeigestadt

Bei sexuell erregten Männern herrscht Einigkeit zwischen Psyche und Körper

__tophits__

Das unwerte Hartz IV-Leben

"Eine Million Menschen sitzen auf der Straße, weil wir nicht pünktlich Feierabend machen"

Tierisch gute Filme, Nachrichten und Tipps

Das Todesspiel

Die geheime Botschaft von Avatar

 
   
 Copyright © Heise Zeitschriften Verlag Datenschutzhinweis Mediadaten Impressum Kontakt