Apple: Werbung, die schleicht
Also, fassen wir zusammen: In den "Get a mac"-Spots sehen wir regelmässig ein Dickerchen (Wohl Windows) und den seit "Die hard 4.0" bekannteren Smarten (Wohl Mac), wie sie miteinander plaudern.
Also, fassen wir zusammen: In den "Get a mac"-Spots sehen wir regelmässig ein Dickerchen (Wohl Windows) und den seit "Die hard 4.0" bekannteren Smarten (Wohl Mac), wie sie miteinander plaudern. Gleichberechtigt, oder doch nicht. So als würde in einem Fiat-Spot ein BMW die Vorfahrt nehmen und die Seitentüre rammen. Das ist lustig (Ich meine die Spots, nicht den Unfall) und verschiebt ein wenig, wer für wen wann werben darf.
Nun sitzt in einem YouTube-Clip David Lynch vor einem Micro und nöhlt zur bekannten Apple-Musik. Dass man doch nicht wirklich einen Film sieht, wenn man den auf einem Handy abspielt. Da kommt auch das böse Wort "F...." vor. Und man könnte glauben: Da hat sich Apple aber was getraut.
Hat sich Steve Jobs aber nicht, der Clip ist ein bearbeiteter Cutout aus "Inland Empire". Und was Britney Gilbert hier posted, löst 557 Kommentare darüber aus, was Lynch sagt, und wie er es sagt. Dabei ist die spannende Frage doch gar nicht, ob man einen Film auf dem Handy sehen will oder nicht. Spannend ist die Frage: Wieviel Schabernack darf man mit Apple-nahen Gestaltungselementen noch machen, bis man den grossen Justizhammer zu spüren kriegt. Und vor allem: sind Kinderklaviere und weisse Buchstaben, Statements ohne Zwischenschnitt und Wörter, die mit "i" anfangen, nun schon "Apple" oder sind sie eine Kombination aus Kinderklavieren, weissen Buchstaben, Statements ohne Zwischenschnitt und Wörtern, die mit "i" anfangen.
Das nur am Rande und neben der Spur.
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