Jook mich!
Freie Bürger brauchen freie Musik. Sagt Jook. Und damit die Noten laufen lernen, bietet Jook eine Peer-to-Peer-Technologie an, die ohne das Internet auskommt.
Was Zune von Microsoft in Ansätzen probiert, soll durch Jook üblich werden. Jook ist nach eigenen Worten ein "...universeller Standard, um Zubehör für egal welchen Music Player zu entwickeln, der es allen ermöglicht, Musik an Umstehende zu übertragen." Zwei Menschen mit Jook-Hardware können sich gegenseitig Musik schicken. Einfach so. Ohne Schwierigkeiten und ohne dass die Plattenfirmen was merken. Wenn sie gerade nebeneinander stehen.
Klar. Ich steh morgens in der U-Bahn und frag den Typen neben mir „Soll ich Dir meine Musik senden?“. Und er wird antworten: „Mensch, darauf habe ich gewartet, Du.“ Und dann stellen wir uns nebeneinander und er lauscht selig, indem er meine Hand hält, bis der Mix vorbei ist. Danach schauen wir uns nicht mehr an.
Jook definiert das als Social Experience. Szenarien? Bitte. Die Jooks sagen: Du läufst eine Straße runter und siehst ein schönes Mädchen, das empfangsbereit ist, im "Us-Mode". Du schickst ihr Musik. Sie ist glücklich. Also ehrlich... ich würde sie einfach ansprechen. Das wäre doch leichter, als sie durch meinen iPod anträllern zu lassen. Aber vielleicht bin ich für die Scheiße einfach zu alt.
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