t
08.02.2008Neben der Spur
Taglinger klickt neben der Spur

ooVoo statt Skype

Was aussieht wie ein Tastatur-Selbsttest ist ein Produkt für Videochats. Mit Tücken.

  • drucken
  • versenden

ooVoo könnte eine nette Alternative zu Skype sein. Denn es bietet etwas, das bisher Usern zum Beispiel von Apple-Usern via iChat oder anderen Randtools vorbehalten war. Videokonferenzen mit mehr als einer Person. Und aufzeichnen kann man das auch. Gut, prima. Alle laden jetzt kostenlos ooVoo runter.

Aber halt, es gibt Menschen die tun das nicht. Die sagen Skype reicht mir. Oder Ich warte noch bis Office 2045, dann kann das Microsoft auch. Mhm. Es bleibt kompliziert.

Was ich hier noch nicht sehe, was ich bei Skype und beim Messenger nicht sehe (Gut, vielleicht gibt es den von Yahoo! ja bald nicht mehr...): Was mache ich, wenn mein Gegenüber einen anderen Client benutzt? Muss ich mich dann wieder mit Jabber oder so einem Gedöhns per Tastatur weiterbewegen und auf Video und Ton verzichten? Vermutlich.

Hört sich nicht so schlimm an. Aber ich vermute, dass eine ähnliche Nachricht wie Diese Tankstelle ist nur für Autos von japanischen Herstellern, der Rest kann hier vielleicht den Luftdruck aufbessern oder ein Heissgetränk kaufen weitaus irritierender wäre. Prinzipiell handelt es sich aber um die gleiche.

http://www.heise.de/tp/blogs/4/103164
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Cover

Mensch+

Upgrade-Revolution für Homo sapiens
Das neue Telepolis-Special

Ein neuer Bundespräsident?

Wulff will aussitzen, aber die Geduld ist am Ende. Soll er endlich, aber schnell seinen Hut nehmen?

abstimmen

Humanitäre Intervention als propagandistischer Normalfall

Peter Mühlbauer 20.10.2009

Interview mit Christoph Kampmann zur Geschichte eines Phänomens

In den letzten zwanzig Jahren begannen militärische Auseinandersetzungen mehrfach als "Humanitäre Interventionen". Der Historiker Christoph Kampmann hat entdeckt, dass die für solche Eingriffe eingesetzten Argumentationen nicht erst in der Ära nach dem Kalten Krieg entstanden, sondern weitaus früher zum Einsatz kamen.

weiterlesen
bilder

seen.by


TELEPOLIS