Edmodo - wie erklär ich es meinem Lehrer?
Edmodo will so etwas sein wie Twitter für das Klassenzimmer. Wenn das mal nicht das Lehrpersonal überfordert.
Klingt logisch, was die Aufstarter von Edmodo in der Gegend herum bloggen. Twitter ist ein klassisches Kommunikationsmittel für Menschen unter 30. So wie SMS. Und diese Art miteinander zu reden, hört nicht vor dem Klassenzimmer auf. Hat sie nie. Schüler sind auch nur Menschen.
Warum also nicht gleich die neuen Kanäle für neues Lernen nutzen? Ein Screenshot zeigt, wie das aussehen soll. Die Lehrkraft erinnert an den Test morgen in der früh. Und sie erinnert, dass die Hausarbeit in zwei Tagen fertig sein soll, und...ich finde, der Screenshot sieht mehr danach aus, dass Lehrerterror auch nach Schulende nicht enden soll. Fehlt nur noch Unterbrecherwerbung auf MTV: Ich wollte noch an die Klassenfahrt morgen Früh erinnern, und dann geht Tokyo Hotel im Kunstregen weiter gegen guten Geschmack vor.
Vermutlich überfordert das Tool das Lehrpersonal vollkommen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es eigentlich nicht Second Life oder Twitter oder was auch immer braucht, um von oben nach unten zu reden. In das Gespräch zwischen Schülern, aber das ist nur meine Vermutung, kommen die Herren und Damen vom Staat eh nicht rein. Da hilft nicht einmal ein cooles Handy.
poppi, es tut mir furchtbar leid, aber ihr Statement ist eine 100%-Themaverfehlung. Das Gegenteil steht im "Artikel". Macht aber nix, deswegen sind wir ja hier, nichwa.
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