t
29.05.2008Neben der Spur
Taglinger klickt neben der Spur

Alle fingern herum

Nach Apple verschmieren jetzt auch Microsoft und Google verstärkt mit dem Finger den Schirm.

  • drucken
  • versenden

Schon klar. Zum einen hat Steve Jobs bei seinen iPhone-Präsentationen vermutlich saubere Finger gehabt, zum anderen gehört es heute einfach wieder zum guten Ton, mit blossen Händen auf Bildschirmen rumzufuchteln. Deshalb rücken auch andere jetzt mit ihren Fummel-Fantasien heraus. Google zeigt nun auch, dass man Handies mit mehr als einem Finger bedienen kann. Und das neue und sicher wieder epochal die Welt verändernde Windows 7 soll ja auch Fingerspitzen verstehen können. Nur zu verständlich. Surface war vermutlich selbst Ballmer zu wenig flexibel. Man will ja nicht immer seinen eigenen Tisch ins Restaurant mitnehmen und so aussehen, als hätte sich Obelix einen Handheld gebaut.

Aber so ganz unter...also ehrlich...das dreckt auf dem Schirm wahnsinnig. Vor allem im Sommer, wenn man schwitzt wie ein Gallier. Einmal ein Bild in die Länge gezogen, und man hat zwei überlange Fingerabdrücke auf dem Display. Und nach vier Tagen ohne Putzen sieht der edle 20"-Screen aus wie eine Schmierfläche für Putzmittel-Werbung.

Vielleicht wird das ja dann mit dem Data-Glove ganz anders laufen, als man in den 90ern dachte. Mehr so in Richtung Junge, zieh Dir Handschuhe über, bevor Du Downloaden gehst. Man weiss es heute noch nicht.

http://www.heise.de/tp/blogs/4/108641
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Cover

Mensch+

Upgrade-Revolution für Homo sapiens
Das neue Telepolis-Special

Ein neuer Bundespräsident?

Wulff will aussitzen, aber die Geduld ist am Ende. Soll er endlich, aber schnell seinen Hut nehmen?

abstimmen

Humanitäre Intervention als propagandistischer Normalfall

Peter Mühlbauer 20.10.2009

Interview mit Christoph Kampmann zur Geschichte eines Phänomens

In den letzten zwanzig Jahren begannen militärische Auseinandersetzungen mehrfach als "Humanitäre Interventionen". Der Historiker Christoph Kampmann hat entdeckt, dass die für solche Eingriffe eingesetzten Argumentationen nicht erst in der Ära nach dem Kalten Krieg entstanden, sondern weitaus früher zum Einsatz kamen.

weiterlesen
bilder

seen.by


TELEPOLIS