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20.05.2009Neben der Spur
Taglinger klickt neben der Spur

Twitter vor ein paar Jahrzehnten

Es ist ja nicht so, dass es noch nie die Idee gab, einem anderen eine kleine Nachricht zukommen zu lassen.

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Kann sein, dass die von der Anglikanischen Kirche als Jesusgrab verehrte Gabeshöhle in Jerusalem inspiriert hat. Da steht neben dem Eingang He is not there, he has risen. Und zu anderen Zeiten und an anderen Orten liess sich auch schon einmal so etwas wie Atze, bin schon in der Kneipe, Uwe finden. Oder Hallo Cäsar, Rubikon heute nicht tief, komm rüber. Derzeit hält ein Tool namens Twitter sozusagend das Monopol auf Kassiber und textet die Welt mittels Millionen an Usern zu.

Vor nicht ganz hundert Jahren sah das dann allerdings so aus. 1935 gab es durchaus schon eine Maschine, die solche Telegramme von einem zum anderen kommunizieren sollte. Der Robot Messenger war konnte praktisch sein, wenn jemand Hey, ich bin doch nicht im 100. Stock. loswerden wollte. Und der andere, weil er es nicht gesehen hatte, liess verlauten Übrigens ist der Aufzug auch kaputt. Das Problem blieb seit damals das gleiche, wer nicht an der richtigen Stelle nachschaut, der sieht die Nachricht auch nicht.

Für Nachrichten an sich selbst ist keines der vorgeschlagenen Mittel wirklich geeignet, aber da können selbst Menschen wie Bruce Sterling noch von ganz anderen Problemen erzählen. Lassen wir es also bei Twitter und Zetteln und einer Maschine, die es leider nicht mehr gibt. Der geht wenigstens nicht unterwegs der iPhone-Akku aus.

http://www.heise.de/tp/blogs/4/137915
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