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25.05.2009Neben der Spur
Taglinger klickt neben der Spur

Eine Petze namens iPhone

In einem japanischen College sollen die Schüler via iPhone geortet werden.

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Der kleine Unterschied besteht oft nur aus ein paar Schritten. GPS soll bis zu fünf Meter genau die aktuelle Position anzeigen können, und in der Frage, ob ein Wagen gerade auf dem Weg nach Hause oder auf dem in den Abgrund ist, kann das System interessante Auskunft geben. Allerdings sind andere Anwendungen damit schon ein wenig schwieriger zu realisieren. Ein japanisches College will mittels GPS in den iPhones seiner Schüler wissen, ob und wo sie sich in der Schule aufhalten. Besonders interessant dann, wenn es um Raucherecken, Anwesenheitspflicht und ähnliche pädagogische Konzepte geht.

Immerhin: Die Geräte werden kostenlos abgegeben und können dann von den Schülern vermutlich auch zu mehr als nur zur Selbstortung benutzt werden. Interessanterweise finden sich keine Anmerkungen darüber, was die Schulleitung im Falle eines ausgeschalteten Geräts zu tun gedenkt. Und die neueste Ausrede eines Schülers könnte angesichts der Akkuschwäche eines iPhones sein: Da muss mir nach 11.00 Uhr morgens der Saft ausgegangen sein.

Und um auf den kleinen Unterschied zurück zu kommen: Am Vatertags-Ausflug, als es mich auf einen der schweizer Berge verschlug, konnte ich fasziniert feststellen, wie mich eine Applikation angeblich mit Hilfe der iPhone GPS Funktion auf den Berg gegenüber versetzte. Aber ich schwöre: Da war ich noch nie. Noch nie nicht nimmermals.

Und deshalb lassen sich - auf Japanisch - solche Dialoge in einem japanischen College mit Hang zur Technik erwarten:
Wo ist Yushi-San?
Laut seinem iPhone sitzt er auf dem Berg da drüben.
Da war er doch noch nie!
Aber... hallo, HIER bin ich doch! Laut Gerät sind sie nicht hier, Yushi-San.
Aber...Aber...
Setzen, sechs.

http://www.heise.de/tp/blogs/4/138284
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