Nur weil Vodo Filme über Filesharing anbietet, müssen diese deswegen noch lange nicht illegal kopiert sein.
Vodo macht etwas, das inzwischen für den grössten Anteil am Datentraffic des Internets verantwortlich ist. Vodo vermittelt Filme zum Tausch und Download. Und zwar legal.
Das heisst nicht, dass die grossen Studios in Hollywood beschlossen haben, nun endlich alle Blockbuster umsonst heraus zu geben. Oder gar gratis. Vodo bietet sich vielmehr als Vermittlungsplattform für alle Produzenten von Filmen an, die ihre Werke gerne verbreitet sehen wollen. Kostenlos, im wesentlichen.
Dabei ist Vodo kaum mehr eine Promotionebene, denn man hat sich mit Anbietern von Filesharingdiensten geeinigt, diese Filme von Vodo zu promoten und zum Download anzubieten und die Spenden an die Filmschaffenden weiterzuleiten.
Was Radiohead 2007 angestossen hat, soll auch zu einem alternativen Vertriebsmodell für das Kino werden. Vermutlich vor allem für die Nischenprodukte, die neben den Batman-Spiderman-Krieg-der-Herr-der-Ringe-Filmen nicht bestehen können und deshalb von einer breiten Marktverwertung ausgeschlossen waren. Die Dateien sind frei zugänglich, man ist angehalten, bei Gefallen einen kleinen Betrag zu spenden.
Vielleicht eine nette Idee für Contentanbieter generell. Vielleicht genauso (wenig) einträglich wie alle anderen Bezahlmodelle für Inhalte im Internet. Vodo wird das sicher zu gegebener Zeit mitteilen.
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