CNN im neuen Kleid
Zeit für einen Relaunch. CNN soll aufgeräumter aussehen.
Es gab bisher das liebe CNN-Spiel. Auf "Los" klickten alle wie wild alle Links der Homepage, und wer zuerst über 100 gekommen war, der schrie CNN! Und er hatte die Runde für sich entschieden. Dabei könnte man das Spiel an machen Tagen auf mit 200 Klicks gespielt haben. It is all about choice ist eines der Consumer Credos in den USA. Also sah die Homepage von CNN bisher auch eher wie ein Gemischwarenladen eines manischen Krämers aus.
Das hat angeblich heute ein Ende. Die neue Homepage soll deutlich aufgeräumter daherkommen und das Auge besser leiten. Ja, die Welt ist chaotisch und gemein, sie hat eine Menge an Dingen zu bieten, und alles was man lesen kann, könnte interessant, neu und unerhört sein. Aber es ist nicht die Aufgabe eines Nachrichtenboradcasters, all das zu zeigen. Notfalls könnte man diesen 360-Grad-Nachrichten-Kanal auf Google Earth abbildern. Der Job besteht in der Auswahl.
Deshalb räumt CNN auf. Und man kehrt zudem zurück zu den Portalen vergangener Zeiten. Eines für Entertainment ist zum Beispiel geplant. Und man ist eine Partnerschaft zur TED Conference eingegangen. Für alle, denen Larry King auf die Dauer zu öde ist.
Das verräterische Motto lautet iTunes für News. Und das heisst in der Konsequenz gesprochen: Ja, ein paar Dinge werden immer noch gratis zu haben sein, vielleicht mehr als wir wollen, vielleicht länger als wir wollen, aber bald kosten einige der Downloads auch.
Insofern macht die Reduktion auf wesentliches wieder Sinn. Dadurch schafft man Wertigkeit.
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