Lala ist so lala
Google will jetzt auch im Musikgeschäft mitmischen, mittels Streaming. Und natürlich kann man ganz toll nach Musik suchen.
Eigentlich wissen wir ja, dass wir über Google auf sehr banale Art und Weise schon heute nach Musik suchen können. Da findet man dann Verweise auf...Suchmaschinen, aber egal. MP3 ist MP3. Nun will Google ein wenig direkter in das Business mit Songs einsteigen und nicht nur einfach Werbung am Rand der Suchseiten verkaufen.
Zum Beispiel so: Eine iPhone Applikation mit dem Namen lala macht aus dem Telefon eine Jukebox und ermöglicht gestreamte Musik für 10 Cents pro Song. Das heisst nicht: knapp zwanzigmal hören, und schon hat man die Downloadgebühren eines Songs in ITunes aufgeholt. Das heisst, dass man - den Preisplan für Datenvolumina des eigenen Providers im Hinterkopf - unendlich oft diesen Song streamen kann. Wer ihn auch offline besitzen will, der kann das tun und zahlt den Downloadpreis, der dem von iTunes gleicht. Interessierte bestellen bei iTunes, Amazon oder eben bei lala direkt.
Im Internet geht es um Allianzen. Google soll die Klicks holen und daran verdienen, die Musik bleibt das Business der Plattenfirmen. Und der Shop wird auch sein Münzgeld am Download verdienen wollen. Während der Dienst lala eigentich von MySpace initiiert kommt und durch Google nun grösser eingesetzt werden soll, kommt auch Facebook mit an Bord und wird lala einbinden. Und so entstehen neue Netzwerke, die rund um die Geldbörse von Fans gestrickt sind.
Aber noch sind das alles Ankündigungen.
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