Promis twittern gegen Geld
Wer sagt eigentlich, dass alle Tweets von Promis aus reiner Eigenwerbung und Nächstenliebe heraus ins Netz geraten.
Der Erfolg von Prominenten wie Britney Spears mit ihren öffentlichen Tweets lässt sich an der Anzahl ihrer 4.156.556 Follower ablesen (und deren Zahl wächst täglich). Scheinbar ist es spannend Einträge wie My daddy got me a Blizz Berry machine for my birthday zu lesen. Der Erfolg scheint ihr Recht zu geben, und die Einträge wirken autentisch, von ihr selbst geschrieben und somit um einiges privater und näher als das Bilder in der Regenbogenpresse simulieren könnten.
Schön und gut. Wenn sich ein Star via Twitter in sein Wohnzimmer schauen lassen will, dann kann er das, alleine schon der Selbstvermarktung wegen. Und dürfen darf man das auch. Wo es schwieriger wird, handelt es sich um einen Verdacht, den das OK! Magazine ausspricht. Bei intensiv mitlesenden Fanscharen liegt die Versuchung nahe, dass manche Einträge nichts weiter als versteckte Produktwerbung sind. Euphorisch über einen Film, ein neues Produkt oder einen Service zu twittern, das hat ein hohes Mass an Glaubwürdigkeit im Vergleich zur Haarwuschelwerbung einer l'Oreal. Allerdings könnte der bezahlte Schuss nach hinten los gehen. Wer sich statt seinem Star nahe zu sein auf die Dauer in einer Tupperware-Party wähnt, der nimmt beides rasch nicht mehr wahr.
...übrigens hat mir Tupperware für die zweimalige Erwähnung des Produktnamens nichts bezahlt. Dabei habe ich mehrere Mails mit dem Link...
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