Internet? Jetzt ein wenig Musik, bitte.
Wie klingt das Internet, wenn man die Browserhistory in Töne umrechnet? Nett
Das braucht niemand, aber es sind schöne vierzehn Tracks auf Soundcloud. Andrew Womack hat sich der Browser History und anderer Daten angenommen, um daraus Musik zu errechnen. Das ist zwar nicht ganz so schön wie ein um 700% verlangsamter Dial-up-Sound eines Modems, aber wir setzen uns jetzt einfach einmal hin und geniessen.
Jedenfalls so lange, bis uns jemand mit sichtlich wenig vorangeschrittenem Alter fragen wird, was genau so ein Dial-up-Modem ist. Und wir erinnern uns an 9600 und 14400, und daran, dass das heute lächerlich wirkt. Aber es klingt immer noch gut, zugegeben.
Zurück zum Sound of the Internet: "Are you Reading TMN". Was Womack da macht, ist ja nichts anderes, als die Aktivitäten in seinem Browser auf eine Timeline zu setzen und verschiedene Aktivitäten mit verschiedenen Klängen zu versehen. Oder bei Whoosh Lüftergeräusche von Servern zu verarbeiten. Schön auch: Twitter, deren Tweets mit dem Sound von Singvögeln korrespondieren. Auf Seite 2 schliesst die Browser History Percussion den Reigen ab.
So, und was es uns sagen soll: Gar nichts. Und dass 15.000 Menschen sich etwas angehört haben, das nun akustisch verdeutlicht wurde, das aber stündlich in ihrem Computer abläuft.
Übertragen gesagt.
Darstellungsbreite ändern
Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.




