France frisst mit PayPal
Bald kann man jetzt auch mit PayPal bei McDonald's zahlen. In Frankreich. Wird schon gut gehen
Wir kennen Frankreich als das Land, in dem unglaublich gut gegessen wird. Angeblich oder auch wirklich. Kommt auf das Restaurant an. Zum Beispiel hat Frankreich angeblich auch die meisten Fastfood-Dependencen von McDonald's pro Einwohner. Sicher wegen der vielen Touristen. Und die werden vielleicht auch Spass an einem neuen Feldversuch haben, den die Firma derzeit ansetzt. Man kann nun in Frankreich auch mit PayPal seinen Burger bezahlen.
Nun bekomme ich ja alle drei Tage eine Mail, dass mein PayPal-Konto zu überprüfen sei, und dass ich ganz schnell mein Passwort schicken soll. Das war dann sicher auch McDonald's, die sich in Frankreich Sorgen machen, dass ein armer Deutscher, der in der Schweiz lebt, in ihrem Land angeblich in der Nähe von Lyon 13 grosse Portionen Fritten mit einer Schubkarre voll McIrgendwas bestellt haben soll. Das wäre ja selbst für einen Kindergeburtstag zu viel. Und wie gesagt, das ist ja alles noch ein Feldversuch und muss nicht zwangsläufig das Bargeld am Counter dieses Feinschmeckerladens ablösen. Mais non.
Dass es eben nicht immer gut gehen muss, nicht einmal da, wo man staatliche Überwachung als Default voraussetzt, zeigt ein Beispiel aus China, dem Land des kontrollierten Lächelns. Das böse Teil in einem App-Store frisst sich in ein Android, hindert den Nutzer daran, den Virus vom Telefon zu löschen und macht sich die Informationen aus dem SMS-Ausgang zueigen. Wer darüber Banking betreibt, hat dann eigentlich schon verloren. Zum Beispiel das ganze Geld auf den Konten. Zum Trost kann er sich ja vielleicht noch einen von diesen pappigen kleinen Hamburgern leisten. Bar. In Frankreich.
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