Willst Du Dich mit meinem Server befreunden
Es wird Zeit, dass die Maschinen Facebook übernehmen. Oder lieber doch nicht
Danke Peter Glaser. Die Facebookaktie mit einem Basejumper zu vergleichen, das hat mir den Morgenkaffee wirklich versüsst. Aber es ist ja auch wirklich so, dass die Party ein wenig schal geworden ist und der DJ zunehmend Bon Jovi auflegt. Übertragen gesagt.
Facebook ist immer noch nett, aber es kickt nicht. Nicht mehr. Oder noch nicht. Denn auf der VM World haben Menschen, die ja auch nicht wirklich viele Freunde auf Facebook zu haben scheinen, eine Anwendung vorgestellt, die via Socialcast Kommunikation zwischen Hosts und virtuellen Computern ermöglicht. In eine Facebookwelt übertragen heisst das so viel wie: Wie viele virtuelle Freunde habe ich physisch Existierender denn eigentlich da draussen, und wer ist noch am Leben? Also streng genommen kein grosser Unterschied zu den Fragen, die sich ein Mensch stellt, wenn er die eine oder andere Leere in Facebook entdeckt. Vor allem in bezug auf sich selbst.
Allerdings haben Maschinen, die sich im virtuellen Netzwerk virtuelle Freunde suchen, hoffentlich nicht zu viel Eigenleben. Das Ganze wird für den Administrator natürlich ein Alptraum, wenn die eine oder andere Maschine auch noch andere Hosts von früher entdeckt und sich wieder anfreundet, oder das virtuelle Desktop von der einen Zicke in der Finanzbuchhaltung will sich nur mit einem Fantasienamen anmelden. Aussdem blockert der Virtuelle Arsch aus dem Marketing wieder alle Anfragen, weil er mal wieder nicht gestört werden will...
Neinnein, Maschinen sollen sich mal schön aus dem Sozialen Kram raushalten. Sie sind Maschinen. Auch wenn sich das der eine oder andere R&D-Knilch so vorstellt: Sie werden nie lebending, daten kann man sie auch nicht. Jungs: Egal was ihr da mit Maschinen rummacht, ihr werdet auch heute wieder alleine nach Hause gehen und den ganzen Abend wieder alte StarTrek-Folgen auf dem 40-Zoll-Fernseher reinziehen.
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