Man muss auch mal neu anmalen
Twitter und Facebook bekommen eine Frühjahrsauffrischung. Allerdings keine allzu grosse.
Nachdem nun ein Videoservice wie Vine seinen Nutzern sechs Sekunden lang ein Bewegtbild- und Tonfenster einräumt, damit sie das ausdrücken, was sonst in 140 dürre Zeichen passen muss, kann man sagen, dass Twitter sich medial ein wenig aufhübschen wird. Mehr Bilder, Töne und Videos sollen wohl in Zukunft auf Twitter zu sehen sein und die #0815 @HT-Posts ein wenig schöner machen. Dazu wird Twitter das eine oder andere Pixel seines Interfaces verschoben bekommen. Soweit die Abteilung Strategie. Und das klingt ungefähr so aufregend wie die Nachricht, dass man Office 365 sogar auf einem iOS-Tablet einrichten kann.
Es fehlt die kleine sexy Nachricht.
Hier ist sie. Von Facebook. Denn das Social Network, die Mutter aller Prokrastination, wird sich mit den Freunden von Pixar zusammentun, um die nicht mehr ganz neuen Icons aufzufrischen. Wir wissen noch nichts ausser ein paar Handskizzen, aber vielleicht fahren ja bald kleine Roboter über unseren Screen und räumen den Schrott weg, den wir gerade hingeschrieben haben. Oder wir haben Monster Inc. Befall. Viren war gestern. Natürlich wäre es auch denkbar, dass Graph Search nun bald in "Finding Nemo" umbenannt wird.
Aber nein, es werden entzückende neue Smileys heraus kommen, die man herzeln und als Puppe haben will. Ein ideales Product Placement für den nächsten Kassenschlager, der dann der Film zum Status-Update wird. Oder aber es handelt sich einfach um ein paar nette Grafiken, die man aber eh nicht nutzt. Emoticons sind doch nur noch für Kleinkinder. Und die dürfen ja Facebook bekanntlich erst ab 12 nutzen.
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