Operation Himmel hilf: viel Lärm um nichts
Außer Spesen nichts gewesen. Operation Himmel erweist sich als gigantischer Flop, die Medien interessiert es wenig.
Burkhard Schröder hatte es ja schön betitelt mit "Operation Heiße Luft" - und die neuesten Informationen, welche die Presse allerdings sehr spärlich aufgreift (ganz im Gegensatz zu den anfänglichen Sensationsmeldungen über den "unglaublichen Kinderpornoskandal, der Deutschland erschüttert"), sprechen denn auch eine deutliche Sprache:
Von den 500 Ermittlungsverfahren in Köln wurden jetzt alle 500 eingestellt, da es sich bei den Bildern nicht um Kinderpornographie handelte, sondern um Posingfotos etc. Außerdem sei fraglich, ob die "Verdächtigen" tatsächlich nach solchen Fotos gesucht hätten. "Wegen der Kürze der Downloads und der geringen Frequenz können wir nicht von einem gezielten Verschaffen ausgehen", heißt es bei der zuständigen Staatsanwaltschaft. Außer Spesen also nichts gewesen - aber falls es Frau Zypries gelingt, das momentan auf Eis gelegte neue Sexualstrafrecht zu verabschieden (was wahrscheinlich ist), dann werden solche Operationen gigantische Erfolge verzeichnen. Denn dann gehören Posingfotos ja auch zur Kinderpornographie.
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