Schluss mit Popcorn in Kinos
Britische Kinoketten setzen auf Stil und schaffen Popcor-freie Kinos oder Vorführungen.
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Versuchsweise wurde bereits ein Kino zum Popcorn-freien Terrain erklärt. Offenbar hat man zufriedenstellende Ergebnisse erreicht und will nun in allen Kinos zumindest Popconr-freie Vorstellungen anbieten. Vollständig beenden will man die Kino-Fresskultur allerdings nicht. Daniel Broch, der Besitzer des etwas nobleren Everyman Cinema Club, ausgerichtet auf die junge „Urbane Intelligenz“, hat bereits das proletenhafte Popcorn ganz aus seinen Kinos verbannt, bietet aber Snacks und Getränke zum Wohlfühlen an: „I will de-popcorn every new venue I acquire. It has a disproportionate influence on the space in terms of its overwhelming smell, the cultural idea of it and the operational problems created by the mess it produces."
Filtheoretiker machen allerdings darauf aufmerksam, dass Popcorn einfach dazu gehört, weil „das Popcorn-Essen als Vervollständigungshandlung der synästhetischen Erfahrung des Kinos“ zu betrachten sei. Was allerdings dem einen sein Popcorn sein kann, mag dem anderen sein Sushi sein.
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