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Neues Telepolis-Special: Zukunft

Wie könnte die Welt nicht nur in 100, sondern gar in 1000 Jahren aussehen?

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Harald Zaun hat für Telepolis versucht, einen Blick in die Zukunft zu werfen: Bescheiden wollte er dabei nicht sein, sondern er forderte zum gedanklichen Abenteuer heraus, auch wenn wir gerade wenig optimistisch nach vorne blicken. Zaun, der für Telepolis bereits zwei Specials herausgegeben hat und vornehmlich über Weltraumthemen schreibt, bat renommierte Wissenschaftler, Wissenschaftsjournalisten und Science-Fiction-Autoren, schon einmal einen Blick ins nächste Jahrtausend zu werden.

Die Zukunftsschau startet mit einem Blick auf die nächsten hundert Jahre und dringt in Gefilde vor, in die sich bislang noch kein anderes populär-wissenschaftliches Magazin gewagt hat: 1000 Jahre in die Zukunft. Gewonnen für das Unternehmen wurden unter anderem Nobelpreisträger Steven Weinberg, der über die Weltformel schreibt, Microsoft-Gründer Bill Gates denkt über Roboter nach, Astronomie-Professor und TV-Star Harald Lesch blickt in die Zukunft der freien Zukunft. Der Physiker Thomas Görnitz erklärt, warum die Quantenwelt uns wohl immer fremd bleiben wird, Ex-Astronaut Gerhard Thiele überlegt, wie Europa in die bemannte Weltraumfahrt einsteigen könnte, und Franz Josef Radermacher, Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW), stellt die künftigen Folgen der Globalisierung vor.

Die Science-Fiction-Autoren Wolfgang Jeschke, Marcus Hammerschmitt und Herbert W. Franke sind dabei – und nicht zu vergessen Visionär Arthur C. Clarke in seinem letzten Interview. Zukunftsforscher fehlen übrigens in der Aufzählung. Warum das so ist, sagt Bestseller-Autor Andreas Eschbach: Die Futurologen liegen mit ihren Vorhersagen einfach zu oft daneben. Eschbach wagt sich aber auch selbst in die Zukunft und schreibt über das Ende der Krankheiten und die relative Unsterblichkeit.

Das Telepolis-Special lädt auf eine Reise ein in die zukünftige Welt der Roboter, ins Zeitalter der Quanteninformatik, ins interstellare Raumfahrtzeitalter und zum ersten Kontakt mit außerirdischem Leben. Am Ende des Zeitpfeils blickt das Telepolis-Special sogar tausend Jahre in die Zukunft: Im Jahr 3009 bewegen wir uns zwischen intelligenten Androiden und fühlenden Cyborgs, denken in Superstrukturen und speichern Wissen im Galactic Wide Web – oder hat doch Alan Weisman Recht, der beschreibt, wie New York in 1000 Jahren ohne den Menschen aufblüht?

Für die Bebilderung der Artikel konnte sich Telepolis die Nachdruckrechte von Cover-Illustrationen des bekannten Illustrators Frank Rudolph Paul sichern. Paul gestaltete in der Zeit von 1926 bis 1929 jedes Titelbild der US-Zeitschrift Amazing Stories, des ersten Science-Fiction-Magazins.

Das Special mit beigelegter DVD erscheint am 23. Februar und kostet 8,50 Euro. Bestellt werden kann es hier.

http://www.heise.de/tp/blogs/6/132696
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