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Highscore? Nebensache!

Kein Erbarmen: der neue 2-D-Weltraum-Shooter „Dux“ für die Dreamcast

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Dux (Screenshot).jpg Vergrößern
Noch mehr old school geht eigentlich nicht: Nicht, dass „Dux“ bloß ein klassischer 2-D-Weltraum-Shooter ist, nein, obendrein haben die Independententwickler Hucast das Game auch noch für Segas letzte Konsole, die Dreamcast, entwickelt – also Schublade auf und raus mit dem alten Gerät.

Raumschiffe, die aussehen, als wären es Hasen, kommen meinem Raumschiff wackelnd entgegen. Sie greifen nicht an. Doch kurze Zeit, nachdem sie auf dem Bildschirm erschienen sind, entlassen sie rosafarbene Bomben, mit denen mein Objekt auf keinen Fall in Berührung kommen darf. Daher am besten gleich die Gegner abschießen. Wenige Sekunden darauf kommen hellgrüne, viereckige Päckchen angeeiert, denen man ebenfalls aus dem Weg gehen sollte. Idealerweise knallt man gleich die Roboter ab, die die Päckchen abfeuern.

Und dann ist es auch schon vorbei mit der „entspannten“ Lage: Ich erreiche den ersten Checkpoint – goldfarbene Sterne, die man einsammeln muss (!) –, woraufhin mein Raumschiff einen engen Durchgang passiert und einen kleinen Schalter in jenem Moment berühren muss, indem die beiden Pfeile in der Mitte aufleuchten. Dann wird das Raumschiff nämlich mit Raketen aufgemotzt, ohne die ein weiteres Vorankommen absolut unmöglich wäre.

Nach Erreichen des nächsten Checkpoints wird einem das noch klarer: Es müssen zwei Raumschiffe vernichtet werden, die gut gepanzert sind. Okay, man kann sie zwar auch umgehen, doch dann vernichten sie einen mit hellblau leuchtenden Laserkugeln von hinten. Hinzukommt, dass der Platz zum Manövrieren immer enger wird. Die Gegner verschanzen sich hinter beweglichen Schutzschildern, die unzerstörbar erscheinen. Man muss sich deshalb eine Strategie ausdenken, wie man diese schwierige Lage meistert…

Optisch kommt „Dux“ klassisch daher: Trotz 2-D-Grafik verwenden die Macher Mittel, mit denen der Raum dreidimensional wirkt. Auch der Soundtrack gefällt. Das Gameplay ist intuitiv und bei der Umsetzung der Waffen haben sich die Entwickler auch einiges einfallen lassen. Den großen Reiz entwickelt das Retrogame aber in erster Linie dadurch, dass es wegen des hohen Schwierigkeitsgrades beim Spieler Ambitionen weckt: Das Knacken des Highscores wird immer mehr zur Nebensache, vielmehr kommt es darauf an, voranzukommen.

http://www.heise.de/tp/blogs/6/142236
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