NASA glaubt nicht an "Maya-Prophezeiungen"
"Wenn Sie dieses Video sehen, dann ist eines gewiss: die Welt ist nicht untergegangen", sagt die Nasa schon vor dem prophezeiten Untergang
Das NASA-Video, das mit den Katastrophenmythen um den Zeitenwechsel des Maya-Kalenders am 21. Dezember aufräumen soll, bringt zwar keine neuen Erkenntnisse, diskutiert und widerlegt aber immerhin ausgiebig einige der kruden Theorien, die erklären sollten, warum die Welt nun bald untergehen werde.
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| Bild: Nasa |
So würden nach Meinung der NASA-Experten nun weder extreme Sonnenwinde, noch ein auf die Erde Einschlagen der Himmelskörper die Erde verwüsten. Auf das Ende des 5125 Jahre andauernden "langen Zyklus" in der Zeitrechnung der Mayas folge – so wie bei uns das Kalenderjahr am 31.12. endet und daraufhin mit dem 1.1. das nächste Kalenderjahr beginnt – schlicht der erste Tag des neuen Zyklus, und es gebe keinerlei Veranlassung, irgendwelche kosmologischen Katastrophen zu erwarten.
Wie der britische Guardian anmerkt, dürfte die NASA tatsächlich keinerlei Zweifel an den eigenen Erkenntnissen haben. Denn das Video, das mit den Satz einleitet: "21. Dezember 2012. Wenn Sie dieses Video sehen, bedeutet das eines: die Welt ist gestern nicht untergegangen", ging schon zehn Tage vor dem Termin ins Netz, der weltweit doch mit einiger Spannung erwartet wird. Damit will die Nasa hervorheben, dass sie vorhersagen kann, wie es ausgehen wird.
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| Bild: Nasa |
Vor allem in China und Russland, wo ebenso wie in den USA von Hamsterkäufen von Kerzen und anderen Überlebensmitteln berichtet wird, scheint diese Ansicht zwar nicht überall geteilt zu werden. Sollte sie sich aber tatsächlich als falsch erweisen, dann müssten sich die NASA-Experten danach wenigstens nicht dafür verspotten lassen, mal wieder allzu selbstsicher aufgetreten zu sein. Schließlich wäre die Welt dann ja bereits untergegangen
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