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09.10.2008Politik-News
Nachrichten aus Politik & Wirtschaft

National Debt Clock in New York kann US-Staatsschulden nicht mehr darstellen

Die auf über 10 Billionen Dollar angestiegene Rekordverschuldung unter der Präsidentschaft von Bush wird durch die fehlenden Ziffern symbolisch deutlich.

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Die National Debt Clock in New York, die 1989 von der Immobilienfirma Durstin der Nähe des Times Square angebracht wurde, hat ein Problem: Die Verschuldung stieg während der Präsidentschaft von Bush so steil an, dass nun die Ziffern nicht mehr ausreichen. Vorgesehen - und damals schon kaum kaum vorstellbar - war nur eine Steuerschuld im einstelligen Billionenbereich. Jetzt sind die Schulden aber bereits auf 10,2 Billionen angestiegen - und mit dem 700 Milliarden Dollar schweren Rettungspaket für das Finanzsystem dürften bald die 11 Millionen überschritten werden.

Als Notmaßnahme wird nun erst einmal das Dollarzeichen entfernt, um eine zweistellige Billionenzahl zuzulassen. Nächstes Jahr will man dann Platz für zwei weitere Stelle schaffen. Kurzfristig hatten die Dursts im Jahr 2000 die Uhr sogar abgeschaltet, weil die Schulden während der Clinton-Präsidentschaft und dem Dotcom-Boom stark zurückgingen und die Menschen irritiert habe, wenn der Betrag auf der Uhr stetig kleiner wurde. Das mag dann fälschlicherweise so ausgehen haben, als würde das Geld immer weniger. Nachdem George W. Bush im Schuldenmachen wieder an seinen Vater angeschlossen hat, wurde die Uhr wieder gestartet. "Beruhigenderweise" nimmt nun also der Betrag immer schneller zu.

http://www.heise.de/tp/blogs/8/117125
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