US-Wahl: Lange Schlangen und die erwarteten Probleme mit den Wahlmaschinen
Besonders in Virginia, Ohio, Michigan und Florida wird von Problemen mit Wahlmaschinen berichtet.
Wählen ist in den USA eine zeitraubende Tätigkeit. Heute sind im Osten schon Stunden vor Wahlbeginn Hunderte von Menschen vor den Wahllokalen angestanden, um mit zweifelhaften Wahltechniken und ebenso zweifelhaften Registrierungsverfahren ihre Stimme in der vielfach als historisch titulierten Präsidentenwahl abzugeben. In New York haben sich schon ab vier Uhr morgens Ortszeit die ersten Menschen vor den Wahllokalen eingefunden, um nicht so lange warten zu müssen.
Aufgrund des hohen Wahlandrangs werden zahlreiche Probleme erwartet, die für die Wahlberechtigten lange Wartezeiten mit sich bringen können, falls sie überhaupt ihre Stimme abgeben können. Obwohl bislang schon bis zu 30 Prozent die Möglichkeiten genutzt haben, vor dem Wahltag ihre Stimme abzugeben, wird eine Rekordbeteiligung erwartet.
Wahlbeobachter von der Election Protection Coalition berichten von langen Warteschlangen und Problemen mit Wahlmaschinen in Virginia, Michigan, Pennsylvania und Ohio. In Floridas Hauptstadt Tallahassee sollen Wahlzettel verloren gegangen sein. Optische Sanner funktionieren nicht in Tallahassee, Tampa, Broward County und Miami-Dade County. Auch aus Ohio und New Jersey werden Probleme mit Wahlmaschinen berichtet.
Besonders große Probleme scheint es in Virginia zu geben, wo angeblich Zehntausende bislang ihre Stimme nicht abgeben konnten. Die Election Protection Coalition fordert dazu auf, die Wahllokale mindestens zwei Stunden länger offen zu halten. Wahllokale hätten zu spät geöffnet und Wähler abgewiesen, mit vielen Wahlmaschinen habe es schwere Probleme gegeben. Da normaler Arbeitstag ist, können viele Menschen nicht viele Stunden lang warten und werden durch die technischen Probleme und Verzögerungen letztlich davon abgehalten, tatsächlich zu wählen. Republikaner und Demokraten berichten wechselweise von Wählereinschüchtertung.
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