Bankensterben in den USA geht weiter
Zum Wochenende sind erneut drei Regionalbanken abgeschmiert, insgesamt sind es 2009 schon sechs Institute kollabiert.
Die Serie von Bankenzusammenbrüchen geht auch 2009 in den USA ungebremst weiter. Als Folge der Finanzkrise wurden erneut drei kleinere Banken in Maryland, Florida und Utah geschlossen. Seit Jahresbeginn sind insgesamt schon sechs Institute geschlossen worden, die sich zu den insgesamt 25 Pleiten von Geschäftsbanken im vergangenen Jahr summieren. Die Bilanzsumme der drei Banken summiert sich auf 880 Millionen US-Dollar. Die Einlagen der Kunden erreichen eine Höhe von etwa 800 Millionen Dollar und die seien grundsätzlich abgesichert, teilte die staatliche Einlagensicherungsbehörde FDIC mit. Die FDIC steht für Einlagen bis zu 100.000 US-Dollar ein.
Für zwei der kollabierten Banken fand die FDIC bereits ein Käufer. Allerdings hat sich für die MagnetBank in Salt Lake City bisher kein Interessent gefunden. Deren Bilanzsumme beziffert sich auf gut 290 Millionen Dollar. Die Ocala National Bank (Florida) mit einer Bilanzsumme von 224 Millionen Dollar wird von der Konkurrentin CenterState Bank in Florida geschluckt und einen Teil von ihr wird aber von der FDIC abgewickelt. Die Bank of Essex aus Virginia übernimmt die gesamten Einlagen und mit 348 Millionen Dollar fast die gesamten Aktiva der bankrotten Suburban Federal Savings Bank aus Crofton, im Nachbarstaat Maryland.
Als bisher größte Bankenpleite wurde bisher der Zusammenbruch der führenden US-Sparkasse Washington Mutual im vergangenen Jahr registriert (). Ihre Bilanzsumme wurde auf mehr als 300 Milliarden Dollar beziffert. 2007 waren insgesamt drei Bankenpleiten registriert worden, 2006 gab es keine Bankenpleite in den USA.
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