Mehrheit der Deutschen lehnt Waffen in Privathaushalten ab
Vor allem der Bundesinnenminister sucht Verschärfungen des Waffengesetzes zu verhindern.
Im Bundestag wird es heute um die Konsequenzen gehen, die nach dem letzten Amoklauf in Winnenden gezogen werden müssen. Im Zentrum steht dabei das Waffengesetz, die Lagerung von Waffen und Munition oder das zentrale Waffenregister. Auskunft verlangt etwa Gesine Lötzsch von den Linken darüber, ob es zutreffe, dass der Bundesinnenminister in der Vergangenheit den Zugang zu Waffen erleichtern wollte, und ob die Bundesregierung nach dem Amoklauf nun bereit sein, den Zugang zu erschweren.
Bekannt ist, dass Wolfgang Schäuble tatsächlich 2007 den Vorschlag machte, die Altersgrenze für den Besitz von großkalibrigen Waffen von 21 auf 18 Jahre zu senken, und dass er auch jetzt bei allen Forderungen nach einer Verschärfung des Waffengesetzes auf die Bremse tritt.
Geht man nach einer Umfrage, die der Stern und RTL in Auftrag gegeben haben, so ist die Mehrheit der Deutschen für eine weitere Einschränkung des Waffenbesitzes. 59 Prozent fordern ein Verbot für die Lagerung von Waffen und Munition in Privathaushalten.
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