Mexiko: Regierung setzt Kopfgeld für Drogenbosse aus
Um die Drogenkartelle zu schwächen, setzt nun Mexikos Regierung auf Geld.
Mexiko versucht nun, mit Geld gegen die Drogenkartelle vorzugehen, die immer mehr Macht gewonnen haben und durch die Tausende von Menschen in den letzten Jahren ermordet wurden ("Narcos" auf Expansionskurs). Für Hinweise, die zur Ergreifung von 24 Bossen von 7 Drogenbanden liefern, wurde ein Kopfgeld von 30 Millionen Pesos (1,5 Million Euro) ausgesetzt, 15 Millionen (770.000) für weitere Bandenmitglieder.
Auch wenn die durch Aktion einige der Bosse weggesperrt werden können, so ist der Erfolg höchst ungewiss. In den letzten drei Jahren wurden über 45.000 Mitglieder von Drogenbanden, darunter auch einige Bosse, verhaftet, die Gewalt und die Macht der Kartelle sind dadurch kaum geringer geworden. Die Kämpfe haben sich seit einiger Zeit auch über die Grenze in die USA verlagert. Einige der Kartellbosse wie Joaquin Guzmán oder Ismael Zamabada werden auch von den USA mit einem Kopfgeld von 5 Millionen Dollar gesucht.
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