Home
Politik
-Stasi 2.0
-Meinung
-Copyright
-Ökonomie
-USA
-Lateinamerika
-Orient
-Irak
-[Politik & Wirtschaft]
Wissenschaft
Energie & Klima
Kultur
Medien
Magazin
Anzeige
__tophits__

Löschen statt Sperren

Merkwürdige Senkung der US-Arbeitslosenquote

Bankraub in Burka

Späte Anklage

Ahmadineschad droht mit Uran-Anreicherung

Atomstreit mit Iran: Vertrauen so groß wie ein kleiner Medizinball

Islamkonferenz künftig ohne Kritiker?

Auf der Suche nach den wirtschaftlichen Schreibtischtätern

__tophits__

Februar 2010 (21)

Januar 2010 (71)

Dezember 2009 (69)

November 2009 (83)

Oktober 2009 (93)

September 2009 (90)

August 2009 (85)

Juli 2009 (75)

Juni 2009 (104)

Mai 2009 (64)

Politik & Wirtschaft

SPD hilft Schwarz-Gelb

Die Sozialdemokraten haben mit ihrer Ablehnung der Wahlrechtsreform gezeigt, dass sie nicht mal in eigener Sache konfliktbereit sind

Mit der großen Mehrheit von 493 Stimmen haben gestern die Regierungsparteien eine von der Bundestagsfraktion der Grünen eingebrachten Antrag zur Änderung des Wahlrechts abgelehnt. 97 Abgeordnete, vor allem aus den Reihen der Grünen und der Linkspartei und einige Sozialdemokraten haben den Antrag zugestimmt, 5 haben sich enthalten.

Die Antragssteller beziehen sich dabei auf ein Urteil des Bundsverfassungsgerichts vom 3.Juli 2008. Demnach ist das zur Zeit gültige Wahlrecht teilweise verfassungswidrig, weil durch die Vergabe der Überhangsmandate eine Partei mit vielen Zweitstimmen bei der Sitzvergabe im Bundestag benachteiligt ist.

Die Richter hatten dem Gesetzgeber eine Übergangsfrist bis zum 30.Juni 2011 für die Änderung des Wahlrechts gewährt, was bei Juristen und Kommentatoren des Urteils zu Kritik führte. Nach Auffassung der Grünen wäre eine Änderung des Wahlrechts ohne großen Aufwand noch vor der nächsten Bundestagswahl möglich. Die Unionsparteien, die vom bestehenden Wahlrecht profitieren, wollen die vom Bundesverfassungsgericht gewährte Frist ausschöpfen und die Reform auf die nächste Legislaturperiode verschieben.

Der Ausgang der Abstimmung versprach Spannung, nachdem führende SPD-Politiker laut darüber nachdachten, die Koalitionsdisziplin am Ende der Legislaturperiode bewusst zu verletzen und für den Antrag der Grünen zu stimmen. Damit wäre ein Dissens innerhalb der großen Koalition erstmals durch ein unterschiedliche Abstimmungsverhalten deutlich geworden. Bisher galt bei zentralen Gesetzen der Grundsatz, dass kein Koalitionspartner den anderen überstimmt. Die Befürworter dieser Konfliktlinie erklärten, es wäre auch öffentlich vermittelbar, dass die SPD nicht dem Bestand eines Wahlrechts zustimmt, das sie massiv benachteiligt.

Doch die Parteiführung war zu einem solchen Konflikt nicht bereit und beugte sich der ablehnenden Haltung der Union. Sie setzte damit am Wahlkampfbeginn das Signal, dass sie den Koalitionsfrieden mit der Union auch in der nächsten Legislaturperiode bewahren will. Dabei könnte die weitere Anwendung des alten Wahlrechts dazu beitragen, dass eine bürgerliche Mehrheit ohne die SPD möglich ist.

Telepolis hat eine Umfrage zur Bundestagswahl gestartet: Piraten im Bundestag?

Peter Nowak04.07.2009
Meldung drucken Meldung versenden

Kommentare lesen (60 Beiträge)
Geistiger Dünnschiss
Re: Warum erst nach einem Jahr?
Re: der abschaum

 
__topforum__

Vom Verschwinden des Lohnabstands

Ahmadineschad droht mit Uran-Anreicherung

Kirche und sexueller Missbrauch

Die ALGII-Regelsätze reichen nicht für ein menschenwürdiges Leben!(Update)

"Wir brauchen da jeden"

Drei Viertel aller Abhörmaßnahmen entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen

__tophits__

Vom Verschwinden des Lohnabstands

Geheimcode im Würfelspiel?

Lady Al-Qaeda

Drei Viertel aller Abhörmaßnahmen entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen

Der Chef der Vatikanbank kennt die Ursache der Finanzkrise

 
   
 Copyright © Heise Zeitschriften Verlag Datenschutzhinweis Mediadaten Impressum Kontakt