Armenland USA?
12 Prozent der US-Amerikaner brauchen bereits Lebensmittelmarken
Jeden Tag beantragen in den USA 20.000 Menschen, Lebensmittelmarken zu erhalten. 25 Prozent der Kinder und mehr als 12 Prozent aller US-Amerikaner nehmen bereits die staatliche Unterstützung auf Lebensmittel des Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP) in Anspruch.
In 239 Bezirken, so berichtet die New York Times, beziehen bereits 25 Prozent der Bevölkerung Lebensmittelmarken, haben also nicht mehr ausreichend Geld, um sich zu ernähren. Es betrifft nicht nur die seit jeher armen Bezirke, auch in einst wohlhabenden habe sich die Zahl der Lebensmittelmarkenempfänger verdoppelt.
Über 17 Millionen Amerikaner leiden zeitweise unter Hunger bzw. unter Lebensmittelunsicherheit. Zu Beginn des Jahres bezogen erst 10 Prozent Lebensmittelmarken. Gestritten wird allerdings darum, wie stark die staatlichen Hilfen missbraucht werden und wann man tatsächlich davon sprechen könne, dass Menschen Hunger leiden. Jetzt beanspruchen bereits 36 Millionen Lebensmittelmarken, ein Rekord. Allerdings sind das nur zwei Drittel derjenigen Amerikaner, die sie beanspruchen können. Während in Kalifornien nur 50 Prozent der Berechtigten Lebensmittelmarken erhalten, sind es in anderen wie Missouri fast 100 Prozent (danke für den freundlichen Hinweis).
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