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25.02.2010Politik-News
Nachrichten aus Politik & Wirtschaft

Die Rechnung geht auf

Kauf der Steuerhinterzieher-CD: Steuer-Fahnder rechnen mit 4000 Selbstanzeigen

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Die Frankfurter Rundschau berichtet in der Printausgabe von 3 500 Selbstanzeigen mutmaßlicher Steuersünder, doch sollen sogar noch mehr auf den Tischen der Steuerbehörden liegen, die noch nicht erfasst sind; die Zahl könnte sich bis Anfnag nächster Woche auf etwa rund 4.000 erhöhen, werden Fahnder zitiert. Bei den bayerischen Behörden sollen sich laut Aussage des Vorsitzenden der Deutschen Steuergewerkschaft, Ondracek, mehr als 1.000 Steuerhinterzieher gemeldet haben. Hier geht man davon aus, dass die Selbstanzeigen rund 150 Millionen Euro mehr in die Kassen des Fiskus gespült haben. Bayern ist Nutznießer der Nervösität, die durch den Kauf der Daten-CDs enstanden ist, da man bisher keine Daten gekauft habe. Ondracek vertrat im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk die Auffassung, dass die Selbstanzeiger nach wie vor dazu bereit wären, Steuern zu hinterziehen, wenn sie einen sicheren Weg wüssten.

Der saarländische Ministerpräsidenten Müller plädiert indessen für die Abschaffung der Straffreiheit bei Selbstanzeigen, das könnte die Abschreckung erhöhen, aber auch die Hemmschwelle für die Bereitschaft zur Selbstanzeige und damit den "Sportsgeist" der Steuerhinterzieher weiter anfachen.

http://www.heise.de/tp/blogs/8/147147
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