x x
Home
Politik
Wissenschaft
Energie & Klima
Kultur
Medien
Magazin
Anzeige
__aktuell__

Nach der Kreditklemme die Ölklemme?

Trinkgeld für den Arzt

"Islamisten lesen keine Feuilletons"

Energiekonzerne bremsen Offshore-Windkraft aus

__Unter Bankstern__
Artur Schmidt erklärt die Ursachen der Finanzkrise und deckt die Praktiken der Banker auf, die sich teilweise als "Bankster" erwiesen haben.
6. November 2009 10:43

Ahnungslose Personaler

die sind IMO ein viel größeres Problem. Ich hatte mal ein Gespräch in
einer Bude, wo ich embedded Treiber für ein Linux hätte entwickeln
sollen, im Netzwerkbereich. Gut, unter embedded Linux habe ich das
noch nicht gemacht, dafür aber unter anderen RTOS.

Ja nee, also wenn ich nicht für GENAU diese Hardware unter GENAU
diesem System Erfahrung hätte, hmmm.. dazu meinte ich, wo denn das
Problem liegen solle, etwas Einarbeitung muß man schließlich immer
rechnen, weil man ansonsten halt ewig Leute suchen wird. Und dann
gibt es ja auch noch Schulungen.

OK, Schulungen gab es nicht. Das sollt eman sich "selber aneignen".
Da stutzte ich dann, weil diese Variante ja mehr Zeit kostet als eine
gescheite Schulung, weswegen das erstens nicht billiger ist und
zweitens im Sinne der zügigen Produktentwicklung in einem
schnellebigen Markt auch verfehlt. Als dann auch noch rauskam, daß
der Urlaubsanspruch ganze 24 Tag eimJahr ist, wußte ich bescheid.

Ein ahnungsloser Personaler, der einen Spezialisten sucht, und die
Firma ist ihrerseits nicht bereit, etwa sin die Leute zu invesitieren
und bietet ihnen auch ansonsten nur das gesetzlich Vorgeschriebene.
Ich wußte dann schon, daß ich DORT sicher nicht arbeiten wollte.
SOlche Firmen jaulen dann aber, daß es angeblich keine passenden
Bewerber gebe.

Zum Vergleich: Ein Exkollege von mir hat sich bei einem Unternehmen
amerikanischer Eigner beworben und paßte thematisch durchaus auf die
Stelle, aber eher nicht auf die ganz konkreten Anforderungen. Der
Personaler hat ihn aber eingestellt, weil er meinte, vom Hintergrund
her sind die Erfahrungen ja da, und er will das Projekt durchziehen,
statt ewig und vergeblich nach dem einen Spezialisten zu suchen, der
das alles bereits kann. Und wenn's nix wird, gebe es ja sowieso die
Probezeit, also riskiert er damit nicht wirklich was.

Ach ja, ich hatte in der ersten Zeit nichtmal Einladungen bekommen,
mein Kollege schon. Da wir praktisch denselben Job erledigt hatten,
mußte er bei den Bewerbungen etwas besser gemacht haben, also habe
ich sie mir mal angesehen. Die Lösung: Meine Anschreiben waren zu
technisch gehalten. Er hat wesentlich mehr inhaltsarmen,
schnöselgerechten Blabla geschrieben, und das kam an. Nachdem ich
meine Bewerbungen entsprechend umgestellt hatte, gab es dann auch
Vorstellungsgespräche.

Das Problem ist, daß die Fachabteilungen die Leute suchen, aber die
Personalfuzzis ohne Fachkompetenz die Filterung übernehmen.

__top__

Die Hölle, das sind die anderen

Das Strategiespiel "Solium Infernum" lässt Independent-Strategen abseits des Mainstreams per Email höllische Ränke schmieden
__tophits__

Vom Verschwinden des Lohnabstands

Drei Viertel aller Abhörmaßnahmen entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen

Der Chef der Vatikanbank kennt die Ursache der Finanzkrise

Merkwürdige Senkung der US-Arbeitslosenquote

Lady Al-Qaeda

     
 Copyright © Heise Zeitschriften Verlag privacy impressum kontakt