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8. November 2009 04:41
Humorlose Fleischesser überwiegen in diesem Forum
und das bei einem Beitrag in dem lediglich steht, dass weniger
Fleisch produziert werden soll.
Stattdessen zimmern sich viele im Forum ihr Bild von angeblich
faschistischen und lustlosen Vegetariern oder Veganern zurecht, zu
denen man auf keinen Fall gehören will und von einigen wird
Hedonismus pur gepredigt.
Ich weiss nicht, was die asiatische gewürzte Kürbissuppe mit
Genussverzicht zu tun haben soll, die ich heute gegessen habe.
Mir ist unklar, warum bei Vegetariern immer noch sofort Salat
assoziiert wird. Klar esse ich Salat. Fleischesser tun das übrigens
auch.
Dass ich Vegetarier bin ist für mich eine politische Entscheidung,
die ich aufgrund ähnlicher Argumente wie Stern getroffen habe.
Streng genommen bin ich gar kein Vegetarier, denn ich esse Käse und
dazu wird Lab benötigt, welches wohl oft aus Kälbermägen stammt. Aber
ich nehm es nicht so streng. Vor kurzem hab ich auch Gummibärchen
gegessen.
In meinem Umfeld kann ich beobachten, dass mein Vegetarismus was
verändert hat. Unsere Kantine bietet z.B. seit kurzem wirklich jeden
Tag vegetarische Gerichte an. Dadurch essen auch Nicht-Vegetarierer
in der Firma weniger Fleisch. Das finde ich gut so.
Kann mir jemand die Verbissenheit der Fleischverteidiger erklären?
(zünde mir jetzt erstmal eine Zigarette an)

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