Telepolis eBook

titelbild

Medienkritik

Zu den Verwerfungen im journalistischen Feld

Heise Medien
ca. 150 Seiten, 5,99 Euro
ISBN 978-3-95788-057-4
Februar 2016

Buchtitel vergrößern

In den Medien muss sich 'fast alles' ändern.

Mit diesen Worten brachte der Soziologe Hauke Brunkhorst vor einem Jahr im Telepolis-Interview auf den Punkt, was kritische Mediennutzer seit geraumer Zeit ansprechen: Die Verwerfungen in den Medien sind gewaltig. Und so verwundert es nicht, dass eine Medienkritik entstanden ist, die grundsätzlicher Natur ist: Sie akzeptiert das Selbstbild, das die "großen Medien" von sich nach außen kommunizieren, nicht mehr.

Die Rolle der Medien als "Hauptwirklichkeitsdeuter" der Gesellschaft ist zerbrochen, ihr Welterklärungsmonopol ist in weiten Teilen aufgebrochen. Mediennutzer setzen sich mit der Berichterstattung teilweise im Detail auseinander, markieren die Schwachstellen und scheuen sich nicht, auf die blinden Flecke bei der Nachrichtenproduktion hinzuweisen.

Im neuen Telepolis-eBook kommen sowohl Journalisten als auch Wissenschaftler zu Wort, die mit ihren Erkenntnissen einer versachlichten und zugleich pointierten Medienkritik den nötigen Halt bieten.

Wenn etwa die Medienwissenschaftlerin Cornelia Mothes zu dem Ergebnis kommt, dass Journalisten im Umgang mit Informationen längst nicht immer Objektivität als Maßstab anlegen, dann wird verständlich, dass Kritik der Mediennutzer am Objektivitätsverständnis von Journalisten nicht aus der Luft gegriffen ist.

Wenn der Politikwissenschaftler Thomas Meyer sagt, dass die große Meinungsvielfalt in der deutschen Presse Geschichte sei, dann erscheint auch die Kritik in einem anderen Licht, die ebenfalls immer wieder von einer zu einheitlichen Berichterstattung spricht.

Der Schweizer Zeithistoriker Kurt Gritsch beleuchtet die Sphären des politischen Einflusses auf die Medien und erklärt: "Im Nachrichtengeschäft geht es um Interessen, nicht um Wahrheit." Eine Medienkritik, die tiefer schaut und die Bruchstellen im journalistischen Feld aufzeigt, ist dringend notwendig. An dieser Stelle setzt das Buch an.

Das eBook "Medienkritik" erhalten Sie bei

AmazoniTunesGoogle Play Books

Ohne DRM mit Wasserzeichen bei:

Beamim Heise-Shop

Übrigens: Mit dem Kauf von Telepolis-eBooks unterstützen Sie das Online-Magazin Telepolis.

Inhaltverzeichnis:

  • "Die große Meinungsvielfalt in der deutschen Presse ist Geschichte"
    Der Politikwissenschaftler Thomas Meyer über Medienkritik und politische Anmaßungen von Journalisten
  • "Auch im Journalismus gibt es Herrschende und Beherrschte"
    Kommunikationswissenschaftler Thomas Wiedemann über Medienforschung und das journalistische Feld
  • In den Medien muss sich fast alles ändern
    Der Soziologe Hauke Brunkhorst über die "publikative Gewalt"
  • Der Journalismus muss sich der Diskussion um Objektivität stellen
    Kommunikationswissenschaftlerin Cornelia Mothes über den Kampf um die Deutungshoheit und ihre Studie zur Objektivität in den Medien
  • "Wenn man den Mächtigen nach dem Maul schreibt, bekommt man die besseren Honorare"
    Harald Schumann über die Medien und seine Dokumentation "Macht ohne Kontrolle - Die Troika"
  • Studie: Medienkritik in martialischer Sprache
    Unternehmer und Manager zeigen sich über die Presse und ihre Berichterstattung empört
  • ARD-Tagesschau: Aufnahmen mit Wirklichkeitsbruch
    Erneut muss sich das Nachrichtenflaggschiff den Vorwurf gefallen lassen, die Realität zu verzerren
  • "Der Journalismus produziert seine Kritiker und Gegner selbst"
    Wolfgang Storz im Interview über seine Studie zur "Querfront" und die Entstehung einer Gegenöffentlichkeit
  • Ein Journalismus, nahe an der Grenze zur Manipulation
    Fragwürdige Berichterstattung der Regionalpresse zum Auftritt des Schweizer Historikers Daniele Ganser - Exempel einer Medienkritik
  • "Im Nachrichtengeschäft geht es um Interessen, nicht um Wahrheit"
    Der Zeithistoriker Kurt Gritsch zum Krieg in Syrien und über die Rolle der Medien
  • Staatskritik, symbolische Macht und Herrschaftsverhältnisse
    Der Soziologe Jens Kastner über Staat und Rassismus

Das eBook "Medienkritik" erhalten Sie bei

AmazoniTunesGoogle Play Books

Ohne DRM mit Wasserzeichen bei:

Beamim Heise-Shop

http://www.heise.de/tp/ebook/ebook_27.html
Anzeige
Telepolis eBooks
Die Moral in der Maschine |
Medienkritik |
Der halbe Hegemon |
Tod in Saloniki |
Leben im Gehäuse |
Unser Essen |
Wissen ohne Relevanz |
Nie wieder Krieg (ohne uns)! |
Abhörstaat Deutschland |
Rapider Wandel |
Aufbruch ins Ungewisse |
Medien im Krieg |
Die Tiefe des Raumes |
Projekt Post-Kapitalismus |
Es werde Geld ... |
MOOCs statt Hörsaal |
Synthetisches Leben |
Krisenideologie |
Cold War Leaks |
Parteiensystem im Umbruch |
Energiewende |
Können Roboter lügen? |
Neuer Kampf der Geschlechter? |
First Contact |
Abkehr von Europa? |
Politik in der Krisenfalle |
Enthemmte Wirtschaft |
Nazi-Virus im Film |
Telepolis Print als eBook
Das gekaufte Web |
Eine kurze Geschichte des Quantencomputers |
Die berechnete Welt |
Dein Staat gehört Dir! |
Kritik der vernetzten Vernunft |
Die verspielte Gesellschaft |
Kriegsmaschinen |

Mit dem Schalter am linken Rand des Suchfelds lässt sich zwischen der klassischen Suche mit der Heise-Suchmaschine und einer voreingestellten Suche bei Google wählen.

Tastenkürzel:

ctrl-Taste:
Zum Wechseln zwischen Heise- und Google-Suche

esc-Taste:
Verlassen und Zurücksetzen des Eingabe-Felds

Buchstaben-Taste F
Direkt zur Suche springen

SUCHEN

Mit dem Schalter am linken Rand des Suchfelds lässt sich zwischen der klassischen Suche mit der Heise-Suchmaschine und einer voreingestellten Suche bei Google wählen.

SUCHEN

s s s
s s
h g
.
.