what if - visionen der informationsgesellschaft Woher stammen die Leitbilder einer vernetzten Gesellschaft,
woher das Schreckensbild der totalen Kontrolle durch staatliche Institutionen?
Was treibt die Wissenschaft an, Computer nach dem Vorbild des Gehirns
zu konstruieren und Nervenzellen mit Siliziumchips zu koppeln? Aus welchen
Szenarien speist sich die Risikoabschätzung beim Einsatz neuer Technologien?
Im
Die Spur dieser Leitbilder führt zurück in die Science Fiction. Science Fiction macht Technik und Wissenschaft diskutierbar. Sie ist eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Sie schafft nachvollziehbare Bilder für das, was erst denkmöglich oder auch noch ungedacht ist, bettet wissenschaftliche und technische Entwicklungen in fingierte Lebenswelten ein und betreibt so eine Art phantastische Technikfolgenabschätzung. In sechs Sendungen der Reihe hör!spiel!art.mix widmet
sich der Internationaler Science Fiction-Wettbewerb im Informatikjahr 2006 Seit der Renaissance haben Technik und Wissenschaft den westlichen Gesellschaften und ihren Menschen die Tür zur Zukunft und zu utopischen Entwürfen geöffnet. Die damit in Gang gesetzte Fortschrittsdynamik ist mittlerweile allerdings ambivalent und, vor allem was gesellschaftliche Utopien anbetrifft, von Ängsten oder Zweifeln überlagert worden. Der technisch-wissenschaftliche Fortschritt ist keine Utopie mehr, sondern erwartete und wirtschaftlich erforderliche Notwendigkeit. Das hat das Verhältnis der Menschen zur Zukunft gerade im Aufbruch zur Informations- oder Wissensgesellschaft grundlegend verändert. Anlass für die Frage, welche Visionen das Konzept unserer Informationsgesellschaft geprägt haben und weiter bestimmen? Welche Rollen spielen die Universalmaschine Computer und das Universalmedium Internet bei der Konstruktion unserer Zukunft? Wohin entwickeln sich die Vorstellungen von der Welt als Netzwerk, der Optimierung von Körper, Intelligenz und Wahrnehmung, des Übergangs in virtuelle Realitäten, und nicht zuletzt des Umbaus der Erwerbsgesellschaft? Der
Aus 10 von der Jury nominierten Beiträgen, die jeweils in deutscher und englischer Sprache auf www.telepolis.de publiziert werden, wird ein Jurypreis (1. Preis) und ein Publikumspreis (2. Preis) gewählt. Die von einer Vorjury ausgewählten 10 besten Beiträge werden im Rahmen des Wettbewerbs für den Publikumspreis auf Telepolis.de veröffentlicht. Der Text des ersten Preisträgers wird als Hörspiel bzw. Lesung vom Bayerischen Rundfunk produziert und gesendet. Die teilnehmenden Autorinnen und Autoren erklären sich mit den Publikationen im Kontext des Wettbewerbs einverstanden.
Jede(r) Autor(in) darf nur jeweils einen Beitrag einreichen. Bei dem Beitrag muss es sich um ein selbstverfasstes, bisher unveröffentlichtes Werk in deutscher Sprache handeln. Angenommen werden nur Beiträge, die in digitaler Form und unformatiert via E-Mail eingereicht werden. Die Autorinnen und Autoren versichern mit der Einreichung, dass alle Rechte ausschließlich bei ihnen liegen und keine Rechte Dritter verletzt werden. Überdies wird dem Veranstalter, insbesondere Telepolis, die unentgeltliche Online-Veröffentlichung der Beiträge im Rahmen des Wettbewerbs gestattet. Ansonsten bleiben die weiteren Nutzungsrechte nach dem Ende des Wettbewerbs bei den Autoren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen, die älter als 18 Jahre alt sind. Kinder und Jugendliche benötigen für ihre Teilnahme eine schriftliche Erlaubnis ihrer Eltern. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter der Heise Medien Gruppe sowie damit direkt verbundener Unternehmen und Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks.
Das Projekt "what if" ist eine gemeinsame Initiative
von Telepolis, |
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